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Gereizte, trockene Augen: 8 Tipps, die beim „Computer-Vision-Syndrom“ helfen

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Der lange Blick in den Computer oder ins Smartphone geht ganz schön auf die Augen. Die Gefahr von Computer-Vision-Syndrom besteht. Gute Tipps helfen!

München – Computer, Smartphones und Tablets sind aus unserer heutigen, modernen Zeit nicht mehr wegzudenken. Was in vielerlei Hinsicht einen Fortschritt bedeutet – Wissen ist schnell digital verfügbar, Produkte können bequem von zu Hause am Bildschirm über Online-Shopping geordert werden und vieles mehr – kann langfristig zu gesundheitlichen Problemen führen.

„Wie lange arbeiten Sie pro Tag und pro Woche am Computer?“ – Eine von Ärzten häufig gestellte Frage an Patienten, die mit Rückenproblemen kämpfen. Doch der Blick in den Bildschirm bedeutet nicht nur für den Rücken eine Herausforderung. Die mitunter stundenlange Bildschirm- und Smartphone-Nutzung schadet auch unseren Augen. Das sogenannte Computer-Vision-Syndrom kann die Folge sein.

Trockene Augen: Was ist das Computer-Vision-Syndrom?

Digitale Medien spielen eine immer wichtigere Rolle in unserem Leben, ob nun im Privatleben oder im Beruf. Laut einer aktuellen Studie surfen die Deutschen durchschnittlich 65 Stunden pro Woche in der digitalen Welt. Dies ist mit neun Stunden mehr ein wöchentlicher Zuwachs von 15 Prozent, im Vergleich zum Jahr 2020.

Das sogenannte Computer-Vision-Syndrom steht für den starren Blick auf den Bildschirm, durch den sich unser Lidschlag auf fünf bis sieben Mal pro Minute reduziert. Zum Vergleich: normalerweise blinzeln wir zehn bis 15 Mal pro Minute. Durch den verminderten Lidschlag laufen die Augen eher Gefahr, mit zu wenig Feuchtigkeit versorgt zu werden.

Trockene Augen: Welchen Effekt der Bildschirm auf das Sehen hat

Der Lidschlag ist wichtig, damit das Auge im wahrsten Sinne des Wortes nicht austrocknet. Ist das Auge erstmal trocken, rötet es sich, fängt an zu brennen sowie tränt und kann sogar schmerzen. Trockene Luft kann diesen Effekt noch verstärken.

Zudem ist ein Computer-Bildschirm an sich eine Herausforderung. Pixel, über die Computer und Smartphones Farben und Formen darstellen, haben keine scharfen Kanten wie Buchstaben. Das hat zur Folge, dass unser Auge permanent die Schärfe des Gesehenen korrigieren möchte. Hinzu kommt, dass die Helligkeit, der Kontrast und der Blaulichtanteil am Bildschirm* meist mit zu hohem Wert eingestellt sind. Das belastet die Augen auf lange Sicht so stark, dass es zu chronisch trockenen Augen kommen kann. Bindehautentzündungen und sogar eine Sehverschlechterung könnten die Folge sein.

Trockene Augen: 8 Tipps, die beim „Computer-Vision-Syndrom“ helfen

Acht hilfreiche Alltagstipps können Ihnen helfen, die Augen trotz langer Arbeit am Bildschirm zu entlasten.

Frau tropft sich Augentropfen in die Augen, während sie vor einem Computer sitzt. (Symbolbild)
Bei viel Computerarbeit können Augentropfen oder künstliche Tränenflüssigkeit sinnvoll sein. (Symbolbild) © Martin Novak/Imago

*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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