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Bitterstoffe: Gesund und gehypt – darum gehören sie auf Ihren täglichen Speiseplan

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Von: Jasmin Pospiech

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Chicorée, Rucola oder Petersilie: Sie alle enthalten sogenannte Bitterstoffe. Was Sie für uns wichtiges tun können, darüber klärt eine Expertin auf.

München – Schon als Kinder mochten wir es am liebsten süß. Ein bitterer Geschmack wird von den meisten als unangenehm wahrgenommen. Zudem war ganz er ganz früher ein Indikator dafür, ob eine Pflanze giftig oder genießbar ist. Das wusste schon die Naturheilkundlerin und Äbtissin Hildegard von Bingen († 1179). Der Vorzug von Süß hält sich oftmals bis ins Erwachsenenalter.

Bitterstoffe: Gesund und gehypt – darum gehören sie auf Ihren täglichen Speiseplan

Auch Forscher bestätigen, dass Lebensmittelhersteller mit der Zeit alles Bittere aus Obst und Gemüse heraus züchten, um dem Geschmack des Verbrauchers zu entsprechen. Doch in den letzten Jahren hat die Ernährungsforschung gezeigt, dass Bitterstoffe gesund und wichtig für unseren Körper sind.

Salatgemüse ist in Herzform angelegt. (Symbolbild)
Bitterstoffe haben einen schlechten Ruf. Doch dabei sind sie sehr gesund. (Symbolbild) © Lena Ivanova/Imago

Daraus ist ein regelrechter Trend entstanden und seit kurzem werden sie sogar in Form von Pulver oder Tropfen als Nahrungsergänzung angeboten. Doch hier ist Vorsicht geboten, da diese im Körper nicht gleich wirken wie Bitterstoffe aus Lebensmitteln wie Gemüse und Obst, erklärt Anke Wöbking von der Verbraucherzentrale Bayern im BR-Podcast.

Bitterstoffe: Gesund und hilfreich – diese Lebensmittel enthalten besonders viel davon

Wer aber Bitterstoffe in Form von Pflanzen regelmäßig verzehrt, kann sich an den eigenwilligen Geschmack gewöhnen – und profitiert von allerhand gesundheitlichen Vorteilen. Grundsätzlich dienen den Pflanzen Bitterstoffe, um sich gegen Fressfeinde zu schützen.

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Dem Menschen hingegen helfen sie, die Verdauung zu verbessern. Schließlich regen sie die Verdauungssäfte im Magen und in der Galle an und sorgen dafür, dass die Verdauungsorgane gut durchblutet werden. Außerdem helfen Bitterstoffe auch gegen Übelkeit. Bitterstoffe sind in vielen Lebensmitteln enthalten. Darunter:

Wer selbst im Garten Zucchini, Gurken und Kürbisgewächse anpflanzt und erntet*, sollte dennoch Vorsicht walten lassen. Schmecken das Gemüse übermäßig bitter, ist es ratsam, es besser nicht zu verzehren. Das gilt übrigens auch für gekaufte Zucchini oder Gurken aus dem Supermarkt, schließt die Expertin. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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