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Schadstoffe im Essen vermeiden: Das müssen Sie bei Küchenhygiene und Lebensmitteln beachten

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Von: Laura Knops

Eine Frau schneidet eine Tomate auf einem Brett (Symbolbild).
Mit der richtigen Hygiene lassen sich Schadstoffe in der Küche leicht vermeiden (Symbolbild). © IMAGO / Westend61

Nahrungsmittel sind hierzulande in der Regel sicher und qualitativ hochwertig. Dennoch sollten Verbraucher für einen unbeschwerten Genuss diese Regeln beachten.

Bonn – Obwohl Schadstoffe in Lebensmitteln vielen Menschen Angst bereiten, beeinträchtigt verdorbene oder verunreinigte Nahrung die Gesundheit nur enorm selten. Deutlich häufiger sind eine ungünstige Lebensmittelauswahl oder mangelnde Hygiene beim Umgang mit Nahrungsmitteln für gesundheitliche Probleme verantwortlich. Was Verbraucher bei der Auswahl beachten sollten und mit welchen Tipps sich Schadstoffe reduzieren lassen, erfahren Sie hier.

Schadstoffe im Essen vermeiden: Das müssen Sie bei der Lebensmittelauswahl und Küchenhygiene beachten

Schadstoffe gelangen auf unterschiedliche Weisen in die Nahrung. Doch egal ob Rückstände aus der landwirtschaftlichen Produktion wie Pflanzenschutzmittel oder Tiermedikamente, Verunreinigungen aus der Umwelt wie Schwermetalle oder Inhaltsstoffe aus Verpackungsmaterialien – Schadstoffe haben in Lebensmitteln nichts zu suchen.

1. Schadstoffe im Essen vermeiden: Saisonal, bio oder regional?

Bei der Wahl der Lebensmittel sollten Verbraucher möglichst zu regionalen Bio-Produkten greifen. Diese sind in der Regel deutlich weniger mit Pestiziden belastet. Auch saisonales Gemüse und Obst enthält laut dem Verbraucherfenster Hessen meist geringere Mengen an schädlichen Pflanzenschutzmitteln.

Nicht nur Rückstände von Pestiziden lassen sich so verringern, auch wird der Speiseplan dadurch automatisch abwechslungsreicher. Wer vielfältige Lebensmittel zu sich nimmt, nimmt reichlich Nährstoffe auf und schützt so seine Gesundheit nachhaltig.

2. Schadstoffe im Essen vermeiden: Frische und unverarbeitete Lebensmittel wählen

Gefährlicher als Pestizide sind Schadstoffe wie Schimmelpilzgifte. Aber auch Viren und Bakterien können Lebensmittelinfektionen verursachen. Diese sind vor allem in tierischen Produkten wie Fleisch- und Fischerzeugnissen zu finden. Obst und Gemüse sind dagegen nur in seltenen Fällen mit Keimen wie Staphylokokken, Salmonellen oder Listerien verunreinigt. Allerdings: Im Zuge der Corona-Pandemie hat die Salmonellen-Gefahr sogar zugenommen.*

Um die Aufnahme von Schadstoffen aus Verpackungen zu vermeiden und der Umwelt zu liebe, sollten Verbraucher möglichst auf aufwendig verpackte Produkte wie Fertiggerichte und Konserven verzichten. Frische, wenig verarbeitete Lebensmittel sind nicht nur gesünder, sondern schonen auch den Geldbeutel.

3. Schadstoffe im Essen vermeiden: Richtige Lagerung von Nahrungsmitteln

Wer Lebensmittel in angemessenen Mengen einkauft und diese sachgerecht lagert, verhindert, dass allzu viel Nahrung im Müll landet. Meist lassen sich Obst und Gemüse zwar einige Tage im Kühlschrank frisch halten, verderben sie jedoch, sollten sie umgehend entsorgt werden.

Lebensmittel, die tiefgefroren oder gekühlt sind, sollten gerade bei sommerlichen Temperaturen kühl transportiert werden. Zudem sollten Verbraucher bei der Lagerung auf die gekennzeichneten Kühlungs- und Lagerungshinweise achten.

4. Schadstoffe im Essen vermeiden: Schonende Zubereitung

Auch bei der Zubereitung der Lebensmittel sollten Verbraucher einige Dinge beachten. Gemüse, Salat und Obst muss laut dem Bundesministerium für Umwelt vor dem Kochen gründlich geputzt, gewaschen und eventuell geschält werden. Nur so lassen sich Rückstände von der Oberfläche entfernen*, wie auch 24garten.de berichtet.

Beim Braten und Backen gilt: Erhitzen Sie Fleisch und Fisch unbedingt völlig durch, bis diese nicht mehr roh sind. Bereiten Sie die Nahrungsmittel dabei jedoch schonend zu. Eine zu starke Bräunung sollte unbedingt vermieden werden. * RUHR24.de und 24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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