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„Ist Luisa hier?“: Mit diesem Code-Satz schützen Sie sich vor Übergriffen

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Von: Jasmin Pospiech

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Viele Frauen haben schon sexuelle Übergriffe in der Öffentlichkeit erlebt. Doch mit einem Satz können sie sich in brenzligen Situationen Hilfe verschaffen.

Münster – „Ist Luisa hier?“: Was im ersten Moment harmlos klingt, ist ein geheimer Code, den Frauen auswendig lernen sollten. Besonders dann, wenn sie sich bedrängt oder sexuell belästigt fühlen. Wer kennt es nicht? Die Nacht ist lang und feuchtfröhlich, der nervige Typ von der Tanzfläche wird immer aufdringlicher. Wer sich dann unwohl oder sogar ängstlich fühlt, hat die Möglichkeit, mit diesem Satz schnell Hilfe anzufordern.

„Ist Luisa hier?“: Mit diesem Satz schützen Sie sich vor Übergriffen

Dazu müssen Frauen, die sexuell belästigt werden, nur an die Bar gehen und den Code „Ist Luisa hier?“ fragen. Das Barpersonal ist in den meisten Fällen für solche Situationen geschult und weiß, was dann zu tun ist. Sie bringen die betroffene Person in einen sicheren Raum, bieten ihr Unterstützung.

Eine Frau hält sich in der Öffentlichkeit die Hände vor das Gesicht. (Symbolbild)
Viele Frauen fühlen sich bei Übergriffen oftmals schutzlos ausgeliefert. (Symbolbild) © Antonio Guillem/Imago

Es reicht schon, dass das Personal sie zum Taxi begleitet, bei Familie oder Freunden oder auch der Polizei anruft. Das Projekt „Luisa ist hier!“ ist bereits im Jahr 2016 vom Frauennotruf Münster ins Leben gerufen worden und in vielen deutschen Städten in der Party- und Nachtszene etabliert.

Hierbei handelt es sich konkret um ein Hilfsangebot für Frauen und Mädchen und soll sie diskret gegen sexuelle Übergriffe schützen. Denn sexuelle Belästigung in der Öffentlichkeit ist immer noch ein großes Thema, doch viele Betroffene trauen sich nicht, sich zu wehren oder schämen sich, offen andere um Hilfe zu bitten.

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„Ist Luisa hier?“: Code hilft schutzbedürftigen Frauen

Der Satz „Ist Luisa hier?“ wirkt den Initiatoren der Kampagne zufolge hingegen unverbindlicher. Er errege nicht so schnell Aufsehen, auch nicht bei der Person, die womöglich gerade Druck auf die Betroffene ausübt.

Inzwischen hat sich der Luisa-Code in vielen Bundesländern verbreitet und soll Frauen dabei helfen, sich in der Öffentlichkeit sicherer zu fühlen. Übrigens: Solch einen gibt es auch in anderen Ländern. Wenn etwa Frauen in den USA an einer Bar einen „Angels Shot“ bestellen, bitten sie ebenfalls um Hilfe. Welcher Code wo gilt, können weibliche Gäste oftmals von Plakaten auf der Damentoilette entnehmen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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