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Zweite Corona-Booster-Impfung: Die Stiko empfiehlt ihn vier Gruppen

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Von: Judith Braun

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Zwei Hände halten Spritze und impfen in einen Oberarm. (Symbolbild)
Ist eine vierte Corona-Impfung schon nötig? Die Stiko empfiehlt sie für bestimmte Gruppen. (Symbolbild) © Danil Aikin/IMAGO

Die Stiko spricht sich für eine vierte Corona-Impfung aus und erachtet den zweiten Booster vor allem für vier Gruppen als sinnvoll.

Berlin – Wer sich die Booster-Impfung gegen Corona geholt hat, gilt aktuell laut Zertifikat auf unbestimmte Zeit als vollständig geimpft. Um dauerhaft immun zu bleiben, spricht sich die Ständige Impfkommission (Stiko) nun jedoch für eine weitere Auffrischungsimpfung für vier bestimmte Gruppen aus. Eine Studie aus Israel lieferte erste Erkenntnisse zur Wirkung des vierten Piks.

Corona-Booster-Impfung: Stiko empfiehlt vier Gruppen den vierten Booster

Die Stiko ist seit dem 3. Februar 2022 für eine vierte Corona-Impfung. Allerdings soll diese bislang nur gesundheitlich besonders gefährdeten Gruppen empfohlen werden. Sowohl Ältere als auch Vorerkrankte können eine schwächere Immunantwort auf das Virus haben. Eine zweite Auffrischungsimpfung gegen Corona* sei daher sinnvoll für Menschen ab 70 Jahren, Menschen mit Immunschwäche, Menschen in Pflegeeinrichtungen sowie Menschen, die in Pflege- und Medizineinrichtungen beschäftigt sind. Dies sei in einem entsprechenden Beschlussentwurf an Fachkreise und Bundesländer zur Abstimmung gegangen. Stützen kann sich die Kommission dabei besonders auf eine Studie aus Israel.

Wirksamkeit der zweiten Booster-Impfung: Studie aus Israel liefert Erkenntnisse

Denn Israel war das erste Land, in dem mit der Verabreichung einer vierten Corona-Impfung bereits begonnen wurde. Gili Regev, Leiterin der ersten Studie zur Wirksamkeit, teilte laut „Focus Online“ mit, dass die vierte Impfung im Moment jedoch nicht für die gesamte Bevölkerung sinnvoll sei. Der Vorteil, der durch sie entstehe, sei zu gering. Dieser Meinung waren auch andere Expertinnen und Experten. Denn wie die Ergebnisse dieser ersten Studie zeigten, steigt der Antikörperspiegel nach der zweiten Booster-Impfung zwar um das Fünffache an. Für Regev sei dieser Effekt allerdings nicht ausreichend genug, um sie jedem zu empfehlen.

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Corona-Booster-Impfung: Neuer Impfstoff gegen Omikron im März 2022

Eine vierte Impfung könnte allerdings auch bei der ansteckenderen Omikron-Variante eine wichtige Rolle spielen, um sich vor einer schweren Erkrankung zu schützen. Impfen helfe in jedem Fall besser gegen Omikron als eine Durchseuchung der Bevölkerung. Auch Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet laut „br.de“ mit einer zweiten Booster-Impfung. Ein an Omikron angepasster Wirkstoff wird im März 2022 vom Hersteller Biontech/Pfizer erwartet. Doch auch die dritte Impfung soll bereits gegen einen schweren Krankheitsverlauf helfen.

Eine Studie zeigte bereits, welche Nebenwirkungen nach der ersten Coronna-Booster-Impfung auftreten könnten. Wie der Chef des Deutschen Hausärzteverbands, Ulrich Weigelt, im Dezember 2021 mitteilte, rechnet er mit einer notwendigen Auffrischung der Auffrischung im Sommer oder spätestens im Herbst. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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