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Corona-Test trotz Impfung? Für Geimpfte und Genesene sinnvoll

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Von: Kristina Wagenlehner

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Testen müssen sich Geimpfte und Genesene nicht mehr. Trotzdem ist es in manchen Situationen ratsam oder sogar verpflichtend.

Berlin – Langsam aber sicher haben immer mehr Deutsche die Corona-Impfung erhalten. Gehören die lästigen Corona-Tests also bald der Vergangenheit an?

Corona-Test trotz Impfung? Für Geimpfte und Genesene sinnvoll

Sie sind auf eine Grillparty im Freien eingeladen und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind geimpft oder genesen? Dann sind Tests tatsächlich nicht nötig. Auch das Gesetz befreit seit 9. Mai immunisierte Personen von der Testpflicht. Anders sieht es aus, wenn sich auf der Party Leute befinden, die nicht geimpft sind. Auch wenn die Feier im Freien stattfindet und die Inzidenzen niedrig sind, sollten alle Anwesenden vorher einen Corona-Test durchführen, zum Beispiel einen Selbsttest. Welche Corona-Tests wann zum Einsatz kommen, weiß Merkur.de. Denn laut Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI), ist die Gefahr größer, dass ungeimpfte Personen infektiös seien. Außerdem könnten sie sich leichter anstecken.

DGfI-Präsidentin Christine Falk sieht das ähnlich: Solange etwa die Hälfte der Bevölkerung noch nicht geimpft sei, „wäre es sehr sinnvoll, dem Virus keinen Raum für eine Ausbreitung zu geben“. Sie empfiehlt deshalb, im Sommer Partys oder Veranstaltungen mit Schnelltests abzusichern.

Corona-Test trotz Impfung: Auch Geimpfte können das Virus übertragen

Denn die Aussage, dass Geimpfte das Virus nicht übertragen können, stimmt so nicht. Dazu sagt das RKI: „Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Person trotz vollständiger Impfung PCR-positiv wird, ist niedrig, aber nicht Null.“ Es müsse davon ausgegangen werden, dass „einige Menschen nach Kontakt mit Sars-CoV-2 trotz Impfung (asymptomatisch) PCR-positiv werden und dabei auch infektiöse Viren ausscheiden“. Um dieses Risiko zu minimieren, sollten auch Geimpfte diese Regeln beachten:

Corona-Test trotz Impfung: Genesen und geimpft bedeutet nicht dasselbe

Geimpfte und Genesene haben laut Watzl „wahrscheinlich auch einen vergleichbaren Schutz“. Sie können sich aber aus immunologischer Sicht unterscheiden. Manche, die die Krankheit durchgemacht haben, zeigen Antikörperspiegel wie Geimpfte. Andere, die an Covid-19 erkrankt sind, weisen keine nachweisbaren Antikörper auf. Trotzdem, so Watzl, könnten sie durch Gedächtniszellen (T-Zellen) vor einer schwer verlaufenden Corona-Infektion geschützt sein. Vergleichen könne man die beiden Gruppen erst, wenn Genese etwa sechs Monate nach der Krankheit mit einer einmaligen Impfung immunisiert wurden, sagt Falk. (Mit Material der dpa)

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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