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Corona: Bald Auffrischimpfung pro Jahr? Pfizer-Chef mit Prognose

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Von: Anna Katharina Küsters

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Pfizer-Chef Albert Bourla macht sich Gedanken über die Zukunft: Um das Corona-Virus zu besiegen, bleibt Impfen auch langfristig der beste Weg aus der Pandemie.

Berlin – Das Corona-Virus ist gekommen, um zu bleiben. Das ist mittlerweile vielen Menschen klar. Unklar ist jedoch bisher, wie sich die Menschheit auf lange Sicht am besten gegen die Krankheit schützen soll. Ein wichtiger Bestandteil ist und bleibt dabei die Impfung. In welchem Turnus jedoch ein Mensch die Spritze bekommen muss und wann eine Auffrischung sinnvoll ist, darüber diskutieren Expertinnen und Experten derweil noch. Pfizer-Chef Albert Bourla (60) hat dazu nun eine Prognose abgegeben.

Corona: Bald Auffrischimpfung pro Jahr? Pfizer-Chef mit Prognose

Das Coronavirus hat sich mittlerweile fest in den Alltag der meisten Menschen integriert. Regelmäßige Mutationen des Virus sind zwar erwartbar, doch die Omikron-Variante stellt die Menschheit vor eine erneute Probe. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) weisen Fachkräfte Omikron mittlerweile in jedem Bundesland in Deutschland nach. Das Institut erwartet, dass die Variante in naher Zukunft die Delta-Variante als vorherrschende Corona-Form ablösen wird.

Zu sehen ist der Oberarm einer Person, die gerade von einer anderen Person eine Impfung erhält. (Symbolbild)
Eine jährliche Auffrischungsimpfung hält Pfizer-Chef Bourla für möglich. (Symbolbild) © Florian Gaertner/Imago

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Während Israel bereits dabei ist, Menschen zum vierten Mal zu impfen, holen sich in Deutschland viele gerade noch die dritte Impfspritze, den sogenannten Booster. Daneben diskutieren Politikerinnen und Politiker hierzulande zurzeit über eine Impfpflicht, mit dem Ziel, sie noch 2022 einzuführen. Doch Impfpflicht hin oder her: Die Frage, wie oft eine Impfung auf lange Sicht nötig ist, ist bisher noch nicht geklärt. Pfizer-Chef Albert Bourla hat auf dem Gesundheitskongress von J.P. Morgan nun eine erste Empfehlung zum zukünftigen Impf-Turnus ausgesprochen.

Corona: Hochrisiko-Patienten könnten laut Pfizer-Chef öfter geimpft werden

Gehe es nach dem CEO des US-amerikanischen Pharmakonzerns, dann müsste sich jeder Mensch ein Mal im Jahr eine Auffrischungsimpfung holen. Ob diese dann verpflichtend sei oder nur eine Empfehlung, lässt er offen. Bourla weist jedoch darauf hin, dass Hochrisiko-Patienten wahrscheinlich sogar häufiger als ein Mal im Jahr eine Impfspritze bräuchten.

Dem Sender CNBC hat er noch kurz vor der dem Kongress mitgeteilt, dass noch geklärt werden müsse, ob generell eine vierte Impfung zurzeit notwendig sei. Hoffnung lässt Bourla ebenfalls aufkeimen. Er bestätigt, dass der Partner BioNTech im März einen neuen, auf die Omikron-Variante ausgerichteten Impfstoff auf den Markt bringen werde. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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