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Gefahr aus dem Eierkarton: Darum sollten Kinder damit nicht spielen

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Von: Christine Pander

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Ein gelber Eierkarton ohne Eier ist aufgeklappt zu sehen. (Symbolbild)
Kartonagen wie diese werden gerne zum Basteln benutzt. (Symbolbild) © Vitalii Borovyk/Imago

Eierkartons sind ein beliebtes Utensil fürs Basteln im Kindergarten oder zu Hause. Doch Warnung: Die Kartonagen sind oftmals mit Keimen belastet.

München – Auf Eierpappen können sich gefährliche Keime befinden. Sie sollten daher weder als Spielzeug noch als Bastelmaterial benutzt werden. Und auch zum Wiederbefüllen beim Einkaufen sind sie nicht geeignet. Der Grund: Die Pappe kann nicht sauber gemacht werden. Im schlimmsten Fall wird sie zur Keimschleuder.

Gefahr aus dem Eierkarton: Darum sollten Kinder damit nicht spielen

Nicht nur beim Basteln, auch beim Einkauf auf dem Wochenmarkt ist es Verbraucherschützern zufolge nicht empfehlenswert, die Schachteln erneut zu benutzen. Auch wenn der Umweltschutzgedanke löblich ist, könnte es sein, dass die Schachteln verunreinigt sind.

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Kotreste der Hühner könnten beispielsweise an der Pappe kleben, oder auch Salmonellen*: Unter Umständen wandern sie womöglich sogar von den Eierschalen auf die Pappe. Salmonellen führen beispielsweise zu Durchfallerkrankungen und sind besonders für Kinder und ältere Menschen eine Gefahr.

Gefahr aus dem Eierkarton: Nach Berührung Hände gut waschen

Kartonagen sollten daher lieber nach dem Einkauf ordnungsgemäß entsorgt werden. Am besten ist es nach Angaben der Verbraucherzentrale Bayern sogar, Eier nicht im Karton im Kühlschrank zu lagern, da die Salmonellen auf andere Lebensmittel im Kühlschrank übergehen könnten. Wenn etwa ein nicht verpackter Kopfsalat dicht neben der Eierverpackung liegt, könne auch dieser dann zur Gesundheitsgefahr werden.

Besser ist es daher laut Verbraucherzentrale, die Eier sofort in die Plastikhalterung einzuräumen, die viele Kühlschränke haben. Denn Plastik kann ausgewaschen werden und die Keime sind so auf ein Minimum reduziert. Übrigens: Wer Eier oder Eierverpackungen in der Hand hatte, sollte daher stets die Hände gründlich waschen, damit die Keime nicht daran haften bleiben.*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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