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Fitnessstudio: Worauf Sie beim Training nach der langen Corona-Pause achten sollten

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Von: Kristina Wagenlehner

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Ein Mann, der eine Langhantel mit Gewicht stemmt. Im Hintergrund trainieren zwei weitere Menschen mit Gewichten. (Symbolbild)
Wer nach langer Corona-Pause wieder mit dem Training beginnt, sollte langsam Gewicht aufbauen. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago

Endlich wieder Hanteln schwingen und Gewichte stemmen! Die Fitnessstudios haben endlich geöffnet. Worauf Sie beim Krafttraining achten sollten, weiß ein Experte.

Köln – Vielerorts haben die Fitnessstudios wieder geöffnet und es kann wieder kräftig gepumpt und das Lauch-Dasein verabschiedet werden. Wie Sie verletzungs- und beschwerdefrei wieder in das Krafttraining einsteigen, weiß ein Sportmediziner der Sporthochschule Köln.

Fitnessstudio: Die langersehnte Öffnung ist da

Joggen ist ja an sich eine schöne Sache. Schuhe an und loslaufen. An der frischen Luft ist die Ansteckung mit dem Corona-Virus zudem gering. Dementsprechend viele begannen in der Corona-Pandemie mit dem Laufen. Wer aber Eisenstangen, Hanteln und Medizinbälle liebt, für den war es eine schwere Zeit. Krafttraining mit dem eigenen Gewicht im Freien ist schön und gut, aber ein voll ausgestattetes, professionelles Fitnessstudio mit motivierenden Trainerinnen und Trainern ist dann doch etwas anderes. Die Folge: Motivationslöcher so tief wie der Mariannengraben.

Dementsprechend hoch ist bei vielen die Freude, Motivation und der Ehrgeiz, nachdem nach so langer Pause die Fitnessstudios in vielen Bundesländern wieder geöffnet haben*. Aber Sportwissenschaftler Ingo Froböse bremst: Er rät für den Start zu etwas Zurückhaltung. Und wer frisch geimpft ist, sollte am Tag der Impfung besser noch pausieren.

Fitnessstudio: Am Anfang weniger Gewicht, dafür längere Sätze

Für Sportler, die im Fitnessstudio im Kraftausdauer-Bereich trainieren, rät Froböse folgenden Einstieg: anfangs weniger Gewicht, dafür längere Sätze. Das bedeutet: Verwenden Sie so viel Gewicht, dass Sie zwölf oder mehr Wiederholungen pro Satz gut schaffen. Die Vorteile: Man werde effizienter in der Ausführung der Bewegungen. Außerdem könnten durch die geringere Intensität kleine Mikrorisse in der Muskulatur weitgehend verhindert werden, sagt Froböse.

Um Verletzungen vorzubeugen, helfen Gymnastik und Yoga, z.B. Yin Yoga. Das hält die Gelenke, Muskeln und das gesamte Bindegewebe flexibel. Vor dem Training sollten Sie sich zudem aufwärmen und die Muskeln lockern. Denken Sie auch an die Pausen nach dem Training. Diese braucht Ihr Körper, um sich zu regenerieren. Schlussendlich baut der Körper nämlich zwischen den Trainings die langersehnten Muskeln auf.

Die Tipps für den Wiedereinstieg in das Krafttraining auf einen Blick:

Nach den ersten Wochen können Trainierende dann die Intensität erhöhen und mehr Gewichte auflegen. Froböse rät: „Gewöhnen Sie sich an die Bewegung und arbeiten Sie im Anschluss dringend daran, das verlorene Muskelvolumen wiederzuerlangen.“ Denn: „Unser größtes Stoffwechselorgan braucht Hubraum.“ (Mit Material der dpa)

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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