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Freundschaften: Warum ein Trip mit den Freunden immer eine super Idee ist

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Von: Kristina Wagenlehner

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Drei Freunde, die ein Selfie machen. (Symbolbild)
Gute Freundschaften können die Lebenserwartung verlängern. (Symbolbild) © Yay Images/Imago

Ist dieses Jahr noch ein Trip mit den Freunden geplant? Wenn nicht, sollten Sie das unbedingt ändern – Ihrer Gesundheit zuliebe. Das belegen Studien.

Michigan – Ein guter Freund ist das Beste, was es gibt auf der Welt. Eine gute Idee wäre doch ein gemeinsamer Kurztrip. Verreisen Sie beispielsweise über das Wochenende, das verspricht nicht nur jede Menge Spaß, sondern fördert auch die Freundschaft und Ihre Gesundheit.

Freundschaften: Warum sie uns so guttun

Gute Freundschaften, in denen man sich mit Respekt und Toleranz begegnet, können das eigene Wohlbefinden und das Selbstbewusstsein enorm steigern. Gute Freunde können einem das Gefühl geben, in Ordnung zu sein, genau so, wie man ist. Doch nicht nur das: Gute Freundschaften können noch viel mehr. Sie können:

Warum uns Freunde so guttun, lässt sich auch auf hormoneller Ebene erklären. Verbringen wir eine schöne Zeit mit Menschen und fühlen uns wohl und zugehörig, schüttet unser Körper das sogenannte Kuschelhormon Oxytocin aus. Oxytocin fördert soziale Bindungen und führt dazu, dass wir schneller Vertrauen aufbauen und großzügiger und freundlicher sind. Neben der schönen gemeinsam verbrachten Zeit doch ein angenehmer Nebeneffekt. Wie sich Freundschaften im digitalen Zeitalter verändert haben*, weiß Merkur.de.

Freundschaften: Studien belegen den Einfluss

Der amerikanische Psychologe William Chopik hat unter anderem zum Thema Freundschaften geforscht. In zwei Studien mit fast 280.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern kamen er und sein Team zu dem Ergebnis, dass Freundschaften im Laufe eines Lebens immer wichtiger für das Wohlbefinden und die Gesundheit werden. In der ersten Studien fanden die Forscher heraus, dass Personen mit funktionierenden Familien und Freundschaften gesünder waren und ein besseres Wohlbefinden aufwiesen. Bei Seniorinnen und Senioren konnten sie diesen positiven Effekt nur noch in Bezug auf Freundschaften feststellen.

In der zweiten Studie widmeten sich Chopik und sein Team ganz den älteren Menschen und untersuchten den Einfluss von Freundschaften im Alter. Waren Freunde eine Unterstützung, fühlten sich die Teilnehmer glücklicher. Wurden sie hingegen als belastend empfunden, waren die Probanden häufiger chronisch krank.

Freundschaften: Wie sie der Gesundheit schaden

Wie die Studie von Chopik zeigt, können schlechte Freundschaften, die mehr Energie rauben als schenken, die Gesundheit negativ beeinflussen und chronische Erkrankungen fördern. Außerdem tendieren Personen, die keine guten oder engen Freundschaften haben und einsam sind, eher dazu an einer Depression und/oder Demenz zu erkranken. Zudem ist das Sterberisiko bei einsamen Menschen ähnlich erhöht wie bei Kettenrauchern. Ein paar gute Freunde um sich zu haben, könne laut Studienautoren einen immensen Unterschied für die Gesundheit und das Wohlbefinden machen. Deshalb sei es wichtig, in die Freundschaften zu investieren, die einen am glücklichsten machen.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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