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Gastritis: Bestimmte Schmerzmittel schlagen heftig auf den Magen

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Von: Christine Pander

Ein Mann im Anzug hält sich eine Wärmeflasche unters Jacket auf den Bauch (Symbolbild)
Magenschmerzen können die Hölle sein. (Symbolbild) © Gustafsson/Imago

Bei Kopf- oder Rückenschmerzen helfen schmerzstillende Wirkstoffe. Doch was wirkt, hat meistens auch eine Nebenwirkung. Zum Beispiel fiese Magenschmerzen oder schlimmeres.

Köln – Wer öfter mal zu schmerzstillenden Medikamenten greift, hat die Erfahrung vielleicht schon machen müssen: Irgendwann schlägt das auf den Magen. Die Einnahme entzündungshemmender Schmerzmittel zählt Medizinern zufolge sogar zu den häufigsten Ursachen einer Magenschleimhautentzündung. Das Risiko, ob man daran erkrankt, hängt immer von der Dauer der Einnahme ab. Nutzt man die Mittel mit Wirkstoffen wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Diclofenac nur kurzzeitig, lässt sich die Nebenwirkung häufig vermeiden.

Schmerzmittel und Nebenwirkungen: Magenschleimhaut kann sich entzünden

Doch wer die Medikamente über einen längeren Zeitraum einnehmen muss, sollte vorsichtig sein und immer mit dem Arzt Rücksprache halten. Denn über Wochen oder Monate eingenommen, könnten sie die Schutzfunktion der Magenschleimhaut stören, schreibt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen auf seinem Portal Gesundheitsinformation.de.

Die Ursache dafür ist demnach folgende: Die Wirkstoffe blockieren die Bildung des Hormons Prostaglandin, das wichtig für die Produktion von Magenschleim und Magensäure-neutralisierender Stoffe ist.

Schmerzmittel und Nebenwirkungen: Das sind die Symptome

Manchmal wird eine Gastritis, wie die Magenschleimhautentzündung in der Fachsprache heißt, auch von Helicobacter-Bakterien ausgelöst, die viele Menschen in sich tragen. Weitere mögliche Auslöser sind übermäßiger Alkoholkonsum, Rauchen, Dauerstress oder eine sehr fett- und zuckerhaltige Ernährung sowie scharfes Essen.

Zu den Symptomen einer Gastritis zählen:

Sollten Sie eines oder mehrere dieser Symptome bei sich feststellen, müssen Sie unbedingt Ihren Arzt um Rat fragen. Er wird entscheiden, ob Sie auf ein anderes Schmerzmittel umsteigen oder ob ein Säureschutzhemmer vor der Einnahme eingenommen werden sollte.

Meist kann es auch ratsam sein, schmerzstillende Medikamente erst nach einer Mahlzeit mit viel Flüssigkeit (Wasser) einzunehmen. Wichtig ist es, laut Gesundheitsinformation.de außerdem, auf Alkohol und Nikotin zu verzichten, sich viel Ruhe zu gönnen und auf fettige und scharfe Speisen zu verzichten. Welche Hausmittel außerdem bei einer Magenschleimhautentzündung helfen können, lesen Sie bei 24garten.de.* *24garten.de ist ein Angbeot von IPPEN.MEDIA.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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