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Heuschnupfen Symptome: Gin und Wodka helfen tatsächlich wirklich

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Von: Kristina Wagenlehner

„Du hast Heuschnupfen? Dann trink doch Gin!“ Was wie ein Scherz klingt, kann tatsächlich gegen die Symptome von Heuschnupfen helfen. Das belegt auch eine Studie.

London – Die Augen dick, die Nase läuft, „Hatschi!“. Darauf ein Gläschen Gin! Gegen die Symptome von Heuschnupfen sollen Gin und Wodka helfen.* Das ergab eine Studie der britischen Organisation Asthma UK. Sie belegte 2017 den Nutzen von Gin und Wodka für Personen, die unter Heuschnupfen-Symptomen leiden.


Mit Gin und Wodka gegen Heuschnupfen: Der Einfluss von Histamin 

Doch wie lässt sich das Phänomen erklären? Ein Botenstoff, der bei allergischen Reaktionen eine große Rolle spielt, ist Histamin. Dabei handelt es sich um ein Hormon, das an der Immunabwehr beteiligt ist. Kommt ein Allergiker mit einem Stoff, auf den er oder sie allergisch reagiert, in Kontakt, schütten die Abwehrzellen (Mastzellen) große Mengen Histamin aus. Gemeinsam mit anderen Botenstoffen bewirkt Histamin, dass eine Entzündungsreaktion einsetzt, mit der der Körper versucht, den Eindringling loszuwerden. Es kommt laut Forschern der Technischen Universität München (TUM) zu Symptomen wie Rötungen und Schwellungen der Haut, Juckreiz, Quaddeln, Husten, einem allergischen Schnupfen oder asthmatischen Anfällen. Doch wie soll Gin jetzt dagegen helfen?


Mit Gin und Wodka gegen Heuschnupfen: Gin und Wodka wirken wie Antihistaminikum

Bei der Destillierung von Gin entsteht so gut wie kein Histamin, wie auch ruhr24.de berichtet.* Gleiches gilt für Wodka, bei dessen Herstellungsprozess nur wenig bis gar kein Histamin gebildet wird. Gin und Wodka wirken daher ähnlich wie Antihistaminikum und helfen die Histaminausschüttung im Körper zu reduzieren und die verursachten Schwellungen der Schleimhäute zu lindern oder sie zumindest nicht zu verschlimmern. Auch die Ernährung kann die Symptome einer Pollenallergie positiv beeinflussen.

Mit Gin und Wodka gegen Heuschnupfen: Essen und Trinken beachten

Histamin ist in vielen Lebensmitteln enthalten. Personen, die unter einer Pollenallergie leiden, sollten deshalb besonders im Frühjahr, wenn die Pollen fliegen, histaminhaltige Lebensmittel meiden. Denn dann verstärken sich auch häufig die Allergie-Symptome. Personen mit einer Histaminintoleranz müssen bestimmte Lebensmittel teilweise komplett von ihrem Speiseplan streichen. Beispiele für histaminhaltige Lebensmittel sind:

*Merkur.de und ruhr24.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.


Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteur:innen leider nicht beantwortet werden.

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