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Haarausfall: Was Sie tun können, wenn die Glatze droht

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Von: Kristina Wagenlehner

Mit jedem Haar, das fällt, sinkt bei vielen das Selbstbewusstsein. Das muss nicht sein, denn die Symptome können Sie bekämpfen. Was gegen Haarausfall hilft.

München – Zwischen 70 und 100 Haare fallen uns täglich aus. Bei dieser Menge brauchen Sie sich in der Regel keine Sorgen zu machen. Die Grenze, ab der Mediziner von Haarausfall sprechen, liegt bei 100 Stück. Aber keine Angst: Sie müssen jetzt nicht auf dem Boden des Badezimmers Haare zählen. Achten Sie darauf, ob Ihnen kahle Stellen an Scheitel, Hinterkopf oder Geheimratsecken auffallen, an denen früher einmal Haare waren.

An sich ist genetisch bedingter Haarausfall nicht weiter schlimm. Doch das Schönheitsideal in unseren Breitengraden ist immer noch: volles, dichtes und dickes Haar bis ins hohe Alter. Kein Wunder, dass bei vielen mit jedem Haar auch das Selbstbewusstsein sinkt.

Haarausfall: Die Typen und Ursachen

Zu 95 Prozent ist Haarausfall genetisch bedingt. Die Ursache ist, dass die Haarwurzel sehr empfindlich auf das Hormon Dihydrotestosteron reagiert, welches das Haarwachstum hemmt. Bei Männern beginnt es in der Regel mit Geheimrastecken, am Ende bleibt oft nur ein Haarkranz übrig.

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Die übrigen fünf Prozent der Fälle sind der kreisrunde oder der diffuse Haarausfall. Der kreisrunde Haarausfall deutet auf eine Autoimmunerkrankung hin, der diffuse hat unterschiedliche Ursachen. Dazu gehören:

Wird die Ursache des diffusen Haarausfalls gelöst, wachsen auch die Haare wieder nach.

Haarausfall: Symptome bekämpfen, Haarausfall kaschieren

Ein Wundermittel, das die Haare wachsen lässt, ohne Nebenwirkungen, Schmerzen und für wenig Geld, existiert leider noch nicht. Bis dahin können folgende Methoden helfen, den Haarausfall aufzuhalten oder ihn zumindest zu kaschieren.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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