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Hautirritationen vorbeugen: Wann man vor der Rasur nicht duschen sollte

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Von: Jasmina Deshmeh

Ein Mann rasiert sich den Bart vor einem Spiegel mit einem Nassrasierer (Symbolbild)
Die Nassrasur eignet sich vor allem für unreine Haut (Symbolbild) © Ingimage/Imago

Hautirritationen nach dem Rasieren sind lästig, aber keine Seltenheit. Was viele nicht wissen: Ob sie auftreten, kann von der Tageszeit abhängen und ob man vor der Rasur geduscht hat oder nicht.

Frankfurt am Main – Die Haut juckt, brennt oder bildet sogar Pickel nach der Rasur? Dann spricht man vom sogenannten „Rasurbrand“. Schuld sind meist stumpfe oder schmutzige Rasierklingen, bestimmte Inhaltsstoffe von Rasier-Pflegeprodukten wie Konservierungsmittel oder Duftstoffe oder eine Überempfindlichkeit der Haut. Die gute Nachricht ist: Wer sich eine stoppelfreie Haut wünscht, muss die Hautveränderungen nicht einfach hinnehmen: Denn schon mit ein paar einfachen Regeln lassen sich die lästigen Pickelchen verhindern.

Hautirritationen vorbeugen: Vor der Trockenrasur nicht duschen

Eine wichtige Regel für alle, die die Trockenrasur bevorzugen: Vor dem Rasieren sollte man sich nicht duschen. So lautet zumindest die Empfehlung des Industrieverbands Körperpflege- und Waschmittel (IKW). „Der Wasserdampf könnte Haut und Bart sonst so sehr aufweichen, dass der Elektrorasierer das Barthaar nicht mehr richtig fassen und abschneiden kann“, erklärt IKW-Expertin Birgit Huber.

Bei der Nassrasur sieht es dagegen schon wieder anders aus. Hier sollten die Haare nicht nur nass sein, sondern vorher sogar mit warmen Wasser gewaschen werden, um Talgreste zu entfernen und die Poren zu öffnen. Durch die Feuchtigkeit quellen die Haare außerdem auf, sodass die Rasierklinge glatter und weicher schneiden kann.

Hautirritationen vorbeugen: Unreine Haut nass rasieren

Ob eine Nass- oder Trockenrasur besser geeignet ist, hängt vom Hauttyp ab: Während empfindliche Haut meist besser mit einem elektrischen Trockenrasierer klarkommt, kann unreine Haut von der Nassrasur profitieren. „Vergleichbar mit einem starken Peeling werden nicht nur die Bartstoppeln entfernt, sondern auch die Hornschüppchen der obersten Hautschichten abgetragen – der natürliche Hautschutz“, so Huber. „Die Haut kann dann auch schon mal gereizt mit trockenen oder auch roten Stellen reagieren.“ Bei unreiner Haut hat dieser Peelingeffekt laut der IKW-Expertin dagegen Vorteile: „Denn jede Nassrasur entfernt abgestorbene Hornschüppchen, welche die Poren verstopfen können.“

Hautirritationen vorbeugen: Besser morgens statt abends rasieren

Es gibt aber noch weitere Faktoren, die beeinflussen, wie gut die Rasur vertragen wird:

(Mit Material der dpa)

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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