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Anti-Aging-Trick von Star-Hautärztin: So einfach bleibt Ihre Haut jung

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Von: Jasmin Pospiech

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Die Kosmetikindustrie verspricht mit allerhand Wunderwirkstoffen, unsere Haut vor dem Altern zu bewahren. Alles Humbug, meint Dr. Yael Adler.

Berlin – Die Kosmetikindustrie boomt. Die Branche erwirtschaftet laut Statistischem Bundesamt etwa sechs Milliarden Euro im Jahr. Vor allem Frauen geben in ihrem Leben sehr viel Geld für Anti-Aging-Mittelchen wie teure Augencremes, Beautybehandlungen & Co. aus.

Wenn die ersten Fältchen oder Zeichen der Hautalterung wie Pigmentflecken zutage treten, geraten manche in Panik. Pflegeprodukte aus der Werbung mit verheißungsvoll klingenden Wirkstoffen sollen schnell für Abhilfe sorgen. Doch das ist rausgeschmissenes Geld, sagt die Berliner Hautärztin Dr. Yael Adler.

Anti-Aging-Trick von Star-Hautärztin: So einfach bleibt Ihre Haut jung

Es reichen ihr zufolge zwei Dinge aus, damit die Haut jung und straff bleibt: eine gesunde Ernährung und täglicher Sonnenschutz, um Hautkrebs vorzubeugen. Diese beiden seien für eine gute Haut im Alter wichtiger als teure Anti-Aging-Cremes, erklärt die Dermatologin in ihrem Spiegel-Bestseller „Hautnah. Alles über unser größtes Organ“. In den meisten Fälle könne man sich diese Cremes sparen, da die eigene Haut genug Talg und Fette produziert, um sich geschmeidig zu halten. Daher ist Adler auch kein Fan davon, sich präventiv einzucremen.

Eine ältere Frau cremt sich das Gesicht ein. (Symbolbild)
Mit zunehmendem Alter verwenden viele Frauen Anti-Aging-Cremes. Muss nicht sein, sagt eine Dermatologin. (Symbolbild) © Imago

Stattdessen empfiehlt sie, Cremes und Lotionen nur dann auf den Stellen im Gesicht und am Körper aufzutragen, wo es nötig ist. Etwa im Winter an den Lippen. Generell rät die Dermatologin, nur bei Bedarf trockene Stellen am besten mit reiner Sheabutter einzucremen, um die Hautbarriere gegen Umwelteinflüsse zu schützen.

Zudem sei es wichtig, die Haut nicht zu oft und zu aggressiv zu reinigen. Es reiche schon aus, sich mit einem sauberen Lappen und etwas Wasser abends abzuschminken, heißt es weiter. Morgens braucht man sich nicht das Gesicht einseifen. Denn zu viel Reinigung trockne die Haut nur aus, so Adler weiter.

Anti-Aging: Hautpflege kommt „von innen“

Grundsätzlich komme die richtige Hautpflege ihr zufolge vielmehr „von innen“. Daher solle man versuchen, sich ausgewogen zu ernähren und darauf zu achten, genügend Nährstoffe zu sich zu nehmen. Mängel können sich schließlich nicht nur auf den Körper, sondern auch im Speziellen auf die Hautgesundheit negativ auswirken.

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Ein Ungleichgewicht sowie eine Ernährung mit viel Fast Food beschleunige hingegen die Hautalterung sowie begünstige Akne und unreine Haut. Bluttests geben leicht Aufschluss darüber.

Diese Nährstoffe sind der Dermatologin zufolge für eine strahlend reine Haut wichtig:

Ist der Hormonhaushalt im Ungleichgewicht, beispielsweise weil die Schilddrüse zu viel oder zu wenig bestimmter Hormone produziert, kann sich das ebenfalls auf das Hautbild auswirken. Hier kann ein Bluttest, der die Menge an vorhandenen Schilddrüsenhormonen misst, Klarheit schaffen. Daneben empfiehlt die Dermatologin noch lediglich, jeden Morgen Sonnenschutz aufzutragen. Denn die Sonne und ihre UV-Strahlung sei der „stärkste Altersbeschleuniger“.

Anti-Aging: Weitere Tipps für eine faltenfreie Haut

Altern an sich sei nichts Schlimmes und sei unvermeidlich, so Adler, aber man müsse es ja nicht noch herausfordern. Um es hinauszuzögern, gibt sie noch folgende Tipps:

Stattdessen solle man sich pflanzenbasierter ernähren und öfters zu Fisch statt Wurst und rotes Fleisch greifen. Außerdem könne intermittierendes Fasten helfen, entzündungsfördernde Botenstoffe im Körper zu verringern und die Zellerneuerung anzukurbeln. Ein weiterer Tipp der Hautärztin: Ausreichend bewegen, um den Körper ganzheitlich fit und gesund zu halten. *Merkur.de und 24garten.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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