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Hyposensibilisierung: Erschöpfung ist eine häufige Nebenwirkung

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Von: Jasmin Farah

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Wer allergisch auf Pollen & Co. reagiert, kann mithilfe einer speziellen Therapie sein Immunsystem stärken. Doch diese bleibt nicht ganz ohne Folgen.

Mönchengladbach – Wer unter Heuschnupfen leidet, hat verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Einerseits gibt es einige Antiallergika in Form von Medikamenten, die die Symptome lindern können. Andererseits gibt es für Betroffene rezeptfreie Nasentropfen und -sprays, die etwa Cortison enthalten sowie Augentropfen mit Wirkstoffen wie Azelastin und Levocabastin. Diese helfen gegen akute Beschwerden wie eine laufende Nase, Juckreiz, gerötete und tränende Augen.

Außerdem stehen auch Antihistaminika zur Verfügung. Bei einer allergischen Reaktion schüttet der Körper den entzündungsfördernden Botenstoff Histamin aus. Die Antihistaminika hemmen allerdings diesen daran an Rezeptoren der Schleimhautzellen in der Nase anzudocken.

Hyposensibilisierung: Erschöpfung ist eine häufige Nebenwirkung

Ein Arzt gibt einem Kind eine Spritze in den Arm (Symbolbild).
Eine Hyposensibilisierung ist ein langwieriger Prozess. (Symbolbild) © IMAGO / Westend61

Doch alle diese Medikamente bekämpfen nur die Symptome, aber nicht die Ursache des allergischen Schnupfens. Hier kommt die sogenannte „Hyposensibilisierung“ ins Spiel. Sie wird auch subkutane Immuntherapie (SCIT) genannt, da sie wortwörtlich „unter die Haut geht“. Hierbei injiziert der Arzt mithilfe einer Spritze das jeweilige Allergen, auf das man allergisch reagiert. Das Ziel ist, das Immunsystem zu mobilisieren und es an das als gefährlich oder schädlich empfundene Substanz zu gewöhnen. Doch solch eine Therapie kann zwischen drei und fünf Jahren dauern.

Schließlich wird die Dosis des Allergens bei der Hyposensibilisierung nur allmählich gesteigert. Termine finden daher wöchentlich statt, bis die Erhaltungsdosis erreicht ist. Dann müssen Patienten nur noch alle vier bis sechs Wochen kommen. Eine Hyposensibilisierung hat allerdings nicht nur den Zweck, eine bestehende Allergie zu verringern bzw. Beschwerden zu lindern. Die Therapie kann auch neuen vorbeugen sowie auch der Entwicklung von Asthma entgegenwirken, erklärt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB).

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Hyposensibilisierung: Weitere Nebenwirkungen der Therapie

Grundsätzlich gilt die Hyposensibilisierung als gut verträglich. Dennoch kann eine Therapie auch immer Nebenwirkungen bergen, etwa folgende:

Die meisten Nebenwirkungen sind in der Regel harmlos und klingen nach dem Auftreten rasch wieder ab. Dennoch raten Ärzte, noch etwa 30 Minuten nach der Injektion in der Praxis zu bleiben. Wenn schließlich heftige Beschwerden auftreten sollten, ist zumindest ärztliche Hilfe sofort zur Stelle.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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