1. 24vita
  2. Prävention

Knoblauch: Das passiert mit Ihnen, wenn Sie ihn täglich essen

Erstellt:

Von: Anna Katharina Küsters

Kommentare

Knoblauch würzt viele Gerichte und sein Geruch ist unverkennbar. Wer ihn regelmäßig isst, den belohnt der Körper mit ganz besonderen Kräften.

Bonn – Knoblauch-Fans haben es nicht leicht: Oft halten sie sich beim Essen zurück, greifen lieber zu den ungewürzten Speisen, damit sie im Büro oder bei der Familienfeier später für ihre Mitmenschen nicht unangenehm riechen. Dabei wäre es sehr gesund, bei jeder knoblauchlastigen Speise ordentlich zuzulangen. Denn die stark riechenden Zehen sind überaus gesund und kurbeln im Körper erstaunliche Prozesse an.

Knoblauch: Das passiert mit Ihnen, wenn Sie ihn täglich essen

Knoblauchzehen gehören zu den beliebtesten Gewürzen in der Küche. Sie geben dem Essen oft das gewisse Etwas und viele können sich an dem besonderen Geschmack gar nicht satt essen. Die Pflanze stammt laut der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) vermutlich aus der Bergregion Zentralasiens und ist dort bis heute als Wildform zu finden. Die Knoblauch-Pflanze verbreitete sich schon früh über den gesamten Kontinent, bereits in der Antike und später im Mittelalter nutzten die Menschen die Zehen des Knoblauchs, um ihre Speisen aufzuwerten und als Schutz gegen Krankheiten einzusetzen.

Mittlerweile ist der Knoblauch-Anbau ein sehr lukratives Geschäft. Laut BLE haben Landwirtinnen und Landwirte 2018 weltweit 28,5 Millionen Tonnen Knoblauch produziert, 92 Prozent davon in Asien. Dabei übernimmt China die führende Rolle im Knoblauch-Anbau mit 78 Prozent des Marktanteils. Deutschland hingegen produziert nur sehr wenig Knoblauch und bezieht die Zehen größtenteils aus Spanien und China. So ist die Gewürzpflanze auch hierzulande das ganze Jahr über erhältlich.

Zu sehen ist eine Schüssel, die auf einem Tisch steht und mit frisch geschälten Knoblauchzehen gefüllt ist. (Symbolbild)
Knoblauchzehen schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. (Symbolbild) © Charlotte Lake/Imago

Knoblauch essen: Das steckt drin

Viele denken bei Knoblauch an die kleinen, weißen Zwiebeln, die am Ende des länglichen Grüns wachsen. Doch die Pflanze ist durchaus vielfältig und in verschiedenen Variationen zu kaufen. In der Küche unterscheiden Expertinnen und Experten zwischen den Sorten des Echten Knoblauchs und den Sorten des Schlangenknoblauchs. Je nach Zubereitungsart stecken in beiden mehr oder weniger der gesunden Inhaltsstoffe. So lässt sich Knoblauch beispielsweise trocknen, räuchern oder frisch kaufen.

Noch mehr spannende Gesundheits-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Alle Zwiebeln haben jedoch gemeinsam, dass sie in der Regel nur einen Wassergehalt von 62 Prozent haben. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass sie reich an Kohlenhydraten sind. Zudem enthalten sie unter anderem folgende Inhaltsstoffe:

Die Schwefelverbindungen sind für den intensiven Geruch verantwortlich. Zerschneidet ein Koch oder eine Köchin die Zellwände der Knoblauchzehe, reagieren diese mit Sauerstoff und schon liegt der berühmte Duft in der Luft.

Knoblauch essen: Das bewirken die Inhaltsstoffe

Diese spezielle Mischung an Inhaltsstoffen ist für den Körper sehr gesund. So berichtet der Norddeutsche Rundfunk (NDR), dass sie bei täglichem Verzehr beispielsweise vor folgenden Krankheiten schützen:

Zudem wird das Immunsystem aufgrund des enthaltenen Vitamin C und der der B-Vitamine gestärkt. Das ist besonders im Winter wichtig und hilft dem Körper, fit zu bleiben. Die enthaltene Aminosäure Allicin schützt zudem vor Erkältungen und wirkt antibakteriell. Auch das Gehirn bedankt sich, wenn Sie regelmäßig Knoblauch essen, denn die zugeführten Antioxidantien stärken die Gedächtnisleistung und schützen die Zellen vor freien Radikalen.

Wer also das nächste Mal vor der Wahl steht, sollte beherzt zum Essen mit Knoblauch greifen. Auch wenn die Mitmenschen vielleicht die Nase rümpfen, der eigenen Gesundheit hilft es in jedem Fall. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

Auch interessant

Kommentare