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Kopfkreisen: Diese Übung für den Vagusnerv sorgt für Wohlbefinden

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Von: Christine Pander

Kopfkreisen für den Vagusnerv: Wer täglich eine Übung für den Entspannungsnerv macht, wird sich einem Experten zufolge bald deutlich besser fühlen.

Köln – Vom Vagusnerv haben Sie vielleicht noch nie gehört. Doch es könnte sich lohnen, sich mehr mit diesem sogenannten Entspannungsnerv zu beschäftigen. Mit einer einfachen Entspannungsübung kann man ihn Professor Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule in Köln zufolge unterstützen. Was viele nicht wissen: „Jeden Tag braucht der Nerv Ihre Hilfe durch Mobilisation und Dehnung“, sagt der Sportwissenschaftler.

Kopfkreisen: Regelmäßige Mobilisation des Vagusnervs ist wichtig

Einen möglichen Engpass stellt zum Beispiel die Unterseite des Schädels oberhalb der Halswirbelsäule dar. Dort führe der Nerv durch eine kleine Öffnung und kann laut dem Sportwissenschaftler schnell blockiert werden. Mit regelmäßiger Mobilisation verschaffe man ihm Platz und sorge dafür, dass er ungestört seiner Arbeit nachgehen könne, so Froböse.

Der Experte rät zu folgendem Ablauf: „Neigen Sie Ihren Kopf so weit wie möglich zur Seite, als wollten Sie Wasser aus Ihrem Ohr laufen lassen. Legen Sie Ihren Kopf in den Nacken, als wollten Sie in die Sterne gucken und rotieren Sie weiter, um das Wasser auch aus dem anderen Ohr herausfließen zu lassen. Schließen Sie den Kreis und legen Sie Ihr Kinn auf die Brust, bis Sie eine angenehme Dehnung in Ihrem Nacken spüren.“

Kopfkreisen: Balsam für die Hals- und Nackenmuskulatur

Wer übt, solle sich außerdem bewusst machen, dass diese Art der Mobilisation nicht nur Balsam für die Hals- und Nackenmuskulatur sei, sondern auch dem Vagusnerv gut tut, betont der Experte.

Zusätzlich machen auch Spaziergänge den Kopf frei: Täglich 30 Minuten moderate Bewegung an der frischen Luft reichen Medizinern zufolge schon aus, um den Gesundheitszustand des Körpers dauerhaft positiv zu beeinflussen.

Beim Spazieren an der frischen Luft setzen diese positiven Effekte ein:

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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