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Krebsrisiko senken: Warum ein gesunder Lebensstil dabei unterstützt

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Von: Kristina Wagenlehner

Weiße Tulpenköpfe in der linken Ecke auf rosa Hintergrund; in der rechten Ecke eine Brustkrebsschleife
Krebs: Mit dem richtigen Lebensstil können Sie Ihr Risiko reduzieren (Symbolbild) © Panthermedia/imago-images

Das Krebsrisiko senken? Das geht mit dem Lebensstil. Wie Sie sich ernähren, ob Sie rauchen und sich schützen hat große Auswirkungen auf Ihr Krebsrisiko. Auf folgende Faktoren sollten Sie achten.

Berlin – Das Zauberwort heißt Prävention. Ziel einer Präventionsmaßnahme ist es, Krankheiten zu verhindern, bevor sie entstehen. Wie Sie sich ernähren und bewegen – also kurz Ihr Lebensstil – hat große Auswirkungen auf das Krebsrisiko. Auf diese Faktoren sollten Sie achten:

Krebsrisiko und Lebensstil: Rauchen

Raucher sterben doppelt so häufig an Krebs wie Nichtraucher. Wer raucht, atmet mit jedem Zug mindestens 50 chemische Bestandteile ein, die krebserregend sind. Sie schaden dem Erbgut der Zellen, der DNA und den entsprechenden Reparatursystemen. Knapp ein Drittel aller Krebserkrankungen gehen laut Deutscher Krebsgesellschaft auf die Wirkung von Tabakrauch zurück. Leider haben auch Personen, die nicht selbst rauchen, sondern nur passiv Zigarettenrauch einatmen ein höheres Krebsrisiko – bei Lungenkrebs ist es 1,3-1,6-fach erhöht.

Krebsrisiko und Lebensstil: Essen und Trinken

Müsli mit Obst zum Frühstück eine Kartoffelsuppe zum Mittag und abends eine Gemüsepfanne. So könnte ein krebsvorbeugender Speiseplan aussehen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt: drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag. Dazu Brot, Nudeln, Reis und Mehl – am besten aus Vollkorn. Das stellt sicher, dass der Körper genügend Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe bekommt. Mit tierischen Produkten, Salz und Zucker sollte maßvoll umgegangen werden.  

Um Ihr Krebsrisiko zu senken, sollten Sie außerdem genug trinken und Alkohol meiden. Wer zu viel Alkohol trinkt, erhöht sein Risikso insbesondere für Krebs der Mundhöhle, der Speiseröhre, des Kehlkopfes, des Magens, der Leber und der Brust. Doch was ist zu viel Alkohol? Die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. lautet: Nicht mehr als 10 Gramm Alkohol für Frauen und 20 Gramm Alkohol für Männer pro Tag – das entspricht einem Glas Bier, Wein oder Schnaps. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie wird zu viel Alkohol getrunken.*

Krebsrisiko und Lebensstil: Haut schützen, Giftstoffe meiden

Zu viel UV-Strahlung kann die Hautzellen schädigen und zu Hautkrebs führen. Schützen können Sie sich beispielsweise mit Sonnencreme und Kleidung. Besonders im Frühling und Winter sollten Sie sich im Freien gut vor der Sonne schützen, denn in diesen Jahreszeiten ist die Haut besonders empfindlich, manche entwickeln sogar eine Sonnenallergie. Und: Besser nicht das Solarium besuchen.

Im Alltag kommen wir – oft unwissend – mit Giftstoffen in Kontakt. In zu hohen Dosen können sie Krebs auslösen oder begünstigen. Versuchen Sie folgende so gut es geht zu meiden – egal ob in der privaten Werkstatt oder am Arbeitsplatz.

Krebsrisiko und Lebensstil: Vorsorgeuntersuchungen

Ein weiterer Tipp: Gehen Sie regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen. Insbesondere, wenn in Ihrer Familie bereits jemand an Krebs erkrankt ist. Je früher die mutierten Zellen gefunden werden, desto höher ist die Chance wieder gesund zu werden. *merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteur:innen leider nicht beantwortet werden.

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