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Nervennahrung: Diese fünf Lebensmittel sind besonders gesund fürs Gehirn

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Von: Laura Knops

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Wer seinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen möchte, sollte gezielt zu bestimmten Nahrungsmitteln greifen. Erfahren Sie hier, welche Lebensmittel dem Gehirn guttun – und warum.

Bonn – Erinnerungen aufbewahren, neue Idee entwickeln und komplexe Vorgänge verstehen – all diese Dinge und noch viele mehr könnten wir ohne unser Gehirn nicht bewerkstelligen. Doch damit unsere „Schaltzentrale“ optimal funktionieren kann, braucht es ausreichend Nährstoffe. Die gute Nachricht: Studien haben gezeigt, dass viele Nahrungsmittel, die sich positiv auf das Gehirn auswirken, auch das Herz schützen. Welche Lebensmittel dem Gehirn gut tun und sogar die Leistung steigern können, erfahren Sie hier.

Gesunde Nervennahrung: Getränke wie Wasser, grüner Tee und Kaffee

Wasser ist das wichtigste Lebensmittel für Körper und Gehirn. Denn ohne Wasser würden wir innerhalb weniger Tage sterben. Erwachsene sollten daher täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser trinken, sonst drohen Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche.

Auch das in Tee und Kaffee enthaltene Koffein wirkt sich positiv auf die Leistung des Gehirns aus. Dieser Effekt lässt jedoch wieder nach, sobald das Koffein vom Körper abgebaut ist. Besonders grüner Tee hat es in sich: Er enthält neben Koffein auch L-Theanin und das Polyphenol Epigallocatechingallat (EGCG). Diese Stoffe verbessern laut Forschern der Universität Basel abhängig von der eingenommenen Menge kognitive Funktionen wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis und Konzentration.

Gesunde Nervennahrung: Blaubeeren und Erbeeren

Sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide geben nicht nur Beeren ihre kräftige Farbe, sie schützen auch das Gedächtnis. Das haben Forscher der Harvard Medical School in einer umfangreichen Langzeitstudie herausgefunden. Probanden, die mindestens zwei Mal Erdbeeren oder Blaubeeren in der Woche aßen, besaßen auch im hohen Alter noch eine bessere Gehirnleistung. Weitere Studien bestätigen, dass diejenigen die regelmäßig Beeren in ihre Ernährung integrieren, weniger mit Gedächtnisproblemen zu kämpfen haben.

Gesunde Nervennahrung: Walnüsse

Nüsse liefern nicht nur eine Vielzahl an gesunden Fetten und Proteinen, sie sind auch gut für das Gehirn. Speziell Walnüsse gelten als besonders gesund. Denn die enthaltenen Inhaltsstoffe wie ungesättigte Fettsäuren senken nicht nur das Risiko für koronare Herzerkrankungen, sondern unterstützen auch kognitive Leistungen. Darüber hinaus sind laut dem Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) Mineralstoffe wie Kalium, Natrium, Magnesium und Phosphor sowie Vitamine der B-Gruppe und Vitamin E enthalten. Einige Forscher gehen sogar davon aus, dass Walnüsse möglicherweise den Verlauf degenerativer Hirnerkrankungen wie Demenz und Parkinson beeinflussen können. Da Walnüsse einige Kalorien enthalten, empfehlen Ernährungsexperten die Nüsse zwar regelmäßig – aber in Maßen – zu verzehren.

Gesunde Nervennahrung: Fette in Lachs und Avocado

Frischer Fisch wie Lachs enthält ebenso wie Avocados und pflanzliche Öle viele der lebenswichtigen Omega-3-Fettsäuren. Die gesunden Fettsäuren sind besonders für die Funktion von Gehirn- und Nervenzellen wichtig und schützen zusätzlich Herz und Psyche. Studien zufolge können Omega-3-Fettsäuren zudem Entzündungen bekämpfen und Alterungsprozesse im Gehirn verlangsamen. Langfristig scheinen die Fette so Erkrankungen wie Demenz und Alzheimer vorzubeugen.

Wer laut Verbraucherzentrale mindestens zwei Mal pro Woche Fisch oder Meerestiere isst sowie auf eine vollwertige und ausgewogene Ernährung achtet, nimmt genügend Omega-3-Fettsäuren auf.

Besonders viele Omega-3-Fettsäuren sind laut 24garten.de zudem in folgenden Nahrungsmitteln enthalten*:

Gesunde Nervennahrung: Dunkle Schokolade

Schokolade dient häufig als Nervennahrung und scheint auch die Leistung des Gehirns zu verbessern. Besonders dunkler Schokolade werden schon lange wertvolle Eigenschaften nachgesagt. Verantwortlich dafür sind laut Forschern die in der Schokolade enthaltenen Kakao-Flavonoide.

Flavonoide sollen Studien zufolge entzündungshemmend wirken und das Immunsystem schützen. Wissenschaftler der Loma Linda University in Kalifornien haben bereits 2018 die Inhaltsstoffe der dunklen Schokolade unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Ab einem Kakaoanteil von mindestens 70 Prozent soll Bitterschokolade Entzündungsvorgänge im Körper lindern, die Stimmung heben und einen positiven Einfluss auf Gedächtnis und Abwehrsystem haben. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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