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Nordische statt Mittelmeer-Diät: So nehmen Sie mit Genuss ab

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Von: Anna Katharina Küsters

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In der nordischen Diät steckt genauso viel Potenzial wie in der Mittelmeer-Diät. Sie bietet ähnlich viel Abwechslung und verspricht ein gesundes Leben.

Schwäbisch Gmünd – Bei der nordischen Diät stehen vor allem Lebensmittel im Mittelpunkt, die regional, saisonal und nachhaltig im Supermarkt zu kaufen sind. Das macht das Konzept der Ernährungsform nicht nur einfacher, sondern auch noch ökologisch wertvoll. Für Menschen, die sich darauf einlassen, stehen vor allem pflanzliche Lebensmittel auf dem Essensplan. Hin und wieder darf aber guter und fair gefangener Fisch nicht fehlen.

Nordische statt Mittelmeer-Diät: So nehmen Sie mit Genuss ab

Von der Mittelmeer-Diät schwärmen viele Menschen, die mit reichlich gesundem Gemüse, viel Obst und gesunden Fetten wie Olivenöl auf lange Sicht abgenommen haben. Die Vorteile der Mittelmeer-Diät sind nachgewiesen, doch um dem Körper etwas Gutes zu tun, kann die kulinarische Reise auch gen Norden statt gen Süden gehen.

Mit der nordischen Diät, auch „New Nordic Diet“ genannt, konzentrieren sich Menschen auf Gerichte, die vor allem in Norwegen, Schweden und Finnland oder Dänemark verbreitet sind. Das Gute daran: Die sind nicht nur gesund, die Zutaten lassen sich in der Regel auch leichter besorgen und sind ganzjährig im Supermarkt vorrätig.

Zu sehen ist ein weißer Teller, auf dem Blaubeeren, Himbeeren und Brombeeren liegen. (Symbolbild)
Bei der nordischen Diät essen Menschen das Obst, was gerade Saison hat. (Symbolbild) © Westend61/Imago

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Nordische statt Mittelmeer-Diät: Das kommt auf den Teller

Im Mittelpunkt der nordischen Diät stehen pflanzliche Lebensmittel. Dazu zählen laut dem Landeszentrum für Ernährung Baden-Württemberg folgende Zutaten:

Neben diesem pflanzlichen Superfood kommt drei Mal in der Woche noch frischer Fisch dazu. Besonders Wildlachs aus guter Haltung bietet sich an, da er viel Omega-3-Fettsäuren enthält. Was bei der nordischen Diät komplett wegfällt, sind Butter und fettreiche Milchprodukte wie Joghurt oder Quark. Erlaubt hingegen sind in Maßen Alkohol, Zucker und Salz.

Neben den Zutaten ist auch die Zubereitungsart der Lebensmittel wichtig. So setzt die nordische Diät auf schonende Garmethoden im Schmortopf oder im Ofen. Ebenfalls beliebt ist das Fermentieren von Fisch und Gemüse.

Nordische statt Mittelmeer-Diät: Das bewirkt die Ernährungsmethode

Wer sich nordisch ernährt, dem dankt der Körper. Dass Obst und Gemüse in großen Mengen aufgrund ihrer Ballaststoffe, Mineralstoffe, Vitamine und weiterer Inhaltsstoffe gut für das Immunsystem und allgemeine Wohlbefinden sind, ist schon länger klar. In Kombination mit reichlich Nüssen, Hülsenfrüchten und dem richtigen Fisch jedoch sind sie eine absolute Wohltat. Nüsse versorgen den Körper mit den nötigen Eiweißen ebenso wie Hülsenfrüchte.

Laut dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) reduziert die nordische Ernährung das Risiko, an folgenden Krankheiten zu leiden:

Natürlich ist die richtige Ernährung kein hundertprozentiger Garant, vor diesen Krankheiten geschützt zu sein. Die Chancen stehen aber gut, schwerwiegenden Formen aus dem Weg zu gehen und länger fit und vital zu bleiben. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteuren und Redakteurinnen leider nicht beantwortet werden. 

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