1. 24vita
  2. Prävention

„Oxymel“: Rezept für Sauerhonig – So kommen Sie fit und gesund durch den Herbst

Erstellt:

Von: Jasmin Farah

Kommentare

Um gesund durch die kalte Jahreszeit zu gelangen, kann ein „saurer Honig“ helfen. Dessen Zutaten haben die meisten bereits zu Hause. Und es geht sehr schnell.

München – Die Tage werden kürzer und die kalte Jahreszeit bricht an. Neben den Folgen von Corona müssen sich manche jetzt mit Erkältungs- und Grippeviren herumschlagen. Um den Herbst fit und gesund zu überstehen, ist es wichtig, das eigene Immunsystem zu stärken. Dadurch wird der Körper widerstandsfähiger und trotzt besser Erregern aus der Umgebung.

„Oxymel“: Rezept für Sauerhonig – So kommen Sie fit und gesund durch den Herbst

Während manche mit Saunagängen ihr Immunsystem trainieren, setzen andere auf flotte Spaziergänge an der frischen Luft. Schließlich lässt sich mit beiden Methoden die eigene Kälteempfindlichkeit erhöhen, was den Abwehrkräften des Körpers zugutekommt. Einige hingegen toben sich im Herbst und Winter gerne in der Küche aus und schwören auf altbewährte Hausmittel und Rezepte, die schon ihre Großmutter kannte.

Sauerhonig im Topf, daneben liegen Heilpflanzen. (Symbolbild)
„Oxymel“ bedeutet übersetzt „Sauerhonig“: Drei bis fünf Esslöffel täglich stärkt das Immunsystem. (Symbolbild) © F. Hecker/Imago

In vielen dieser Rezepte kommen immer wieder zwei wichtige Bestandteile vor: Essig und Honig*. Während ersteres die Verdauung und die Darmflora verbessern soll, gilt letzteres als nährstoffreich, entzündungshemmend und sogar antibakteriell. Gemeinsam bilden sie wiederum die Grundlage einer fast vergessenen Hausarznei namens „Oxymel“. Dabei ist der „saure Honig“, wie er übersetzt heißt, bereits seit der Antike vor 2.000 Jahren bekannt.

„Oxymel“: Rezept für Sauerhonig – so geht die Zubereitung

Das Wort kommt ursprünglich aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus den Begriffen „Oxos“ (für Essig) und „Meli“ (für Honig). Der „medizinische Sirup“ gilt seit jeher in vielen Kulturen weltweit als universelles Arznei- und Allheilmittel. Demnach wird ihm nachgesagt, die Verdauung sowie auch die Nerven zu stärken und gut für Herz und Kreislauf zu sein. Besonders im Winter ist es empfehlenswert, täglich den Sirup zu sich zu nehmen, um sich gegen hartnäckige Erreger und Viren zu wappnen.

Noch mehr spannende Gesundheits-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Fügen Sie gerne noch Heilpflanzen wie Spitzwegerich, der besonders gut bei Erkältungen und Husten helfen soll oder Hagebuttenmark hinzu, um das Immunsystem zu boosten. Das bildet eine optimale Basis, um fit und gesund durch den Herbst und Winter zu kommen. Das Rezept für „Oxymel“ ist zudem sehr einfach und lautet wie folgt:

„Oxymel“: Rezept für Sauerhonig – so wenden Sie ihn an

Achten Sie bei der Zubereitung darauf, dass Sie den Sirup gut verrühren, bis sich der Honig aufgelöst hat. „Oxymel“ ist auch für Kinder geeignet, bei ganz Kleinen empfiehlt Kräuter-Expertin Marion Reinhard im BR-Podcast, diesen vorher zu kochen. Damit das Getränk auch dem Nachwuchs schmeckt, können Sie auch etwas mehr Honig hinzufügen.

Damit der „Sauerhonig“ auch optimal seine Wirkung entfalten kann, ist es ratsam, drei bis fünf Esslöffel „Oxymel“ jeden Morgen zu sich zu nehmen. Ist Ihnen der Sirup zu dickflüssig und schwer zu schlucken, können Sie ihn auch mit ein wenig Wasser verdünnen. Na dann, Prost! *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

Auch interessant

Kommentare