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Reisen mit Diabetes: Wichtige Checkliste für die Urlaubsvorbereitung

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Von: Jasmina Deshmeh

Eine Frau sitzt mit ihrem Hund auf einem Holzsteg und blickt der untergehenden Sonnen entgegen (Symbolbild)
Bei guter Planung steht einer Fernreise auch mit Diabetes nichts im Weg (Symbolbild) © Westend61/Imago

Diabetiker sollten vor dem Urlaub einige Vorkehrungen treffen, denn fremde Klima- und Zeitzonen können sich auf den Stoffwechsel auswirken. Medikamente sollten deshalb immer griffbereit sein.

Berlin – Auch mit Diabetes ist eine Fernreise möglich. Damit es bei Grenzkontrollen und Flugreisen nicht zu Problemen kommt und Sie im Urlaub auch wirklich entspannen können, sollten Sie an Bescheinigungen zum Mitführen von Spritzen und Insulin denken und für den Ernstfall gerüstet sein. Was noch ins Reisegepäck gehört und was es darüber hinaus im Urlaub zu beachten gibt, erklären wir hier.

Reisen mit Diabetes: Das sollten Sie einpacken

Das Wichtigste im Reisegepäck bei Diabetes ist ein ausreichender Vorrat an Medikamenten und Zubehör wie Spritzen und Blutzuckermessgerät. Da Insulin, Glukagon, Teststreifen und Messgeräte nicht zu warm (über 40 Grad) und auch nicht zu kalt (unter 2 bzw. Messgeräte unter 5 Grad) gelagert werden dürfen, sollten Sie die Mittel im Handgepäck transportieren und mit einer Kühl- oder Wärmekompresse vor Hitze/Kälte schützen. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt es sich außerdem, von allem etwas mehr mitzunehmen.

Checkliste für das Handgepäck:

Checkliste für das Hauptgepäck:

Außerdem sollten Sie sich vorab Gedanken machen, wie Sie die Medikamente vor Ort transportieren und lagern können und wo sie gegebenenfalls Ersatzmedikamente bekommen. In vielen Fällen können die Hausärztin oder Hausarzt schon vor Reiseantritt ein Rezept ausstellen, das Sie notfalls im Urlaub einlösen können. Sich vorab über mögliche Anlaufstellen (Kliniken, Arztpraxen) zu informieren, ist ebenfalls sinnvoll und gibt Ihnen eine gewisse Sicherheit.

Reisen mit Diabetes: Daran sollten Sie auch denken

Im Urlaub ist vieles anders als zu Hause: zum Beispiel das Klima, der Tagesablauf, die Ernährung und auch die körperliche Aktivität. All das kann sich auf den Stoffwechsel auswirken und das Risiko für eine Unterzuckerung oder Überzuckerung erhöhen, warnt die Deutsche Diabetes Hilfe. Hinzu kommt, dass bei einem schlecht eingestellten Blutzucker der Körper anfälliger für Infekte und Verletzungen ist. Sie sollten deshalb vor der Reise mit ihrem Behandlungsteam sprechen, was Sie vorhaben und wie sich der Behandlungsplan an die Urlaubspläne anpassen lässt.

Denken Sie dabei an folgende Punkte:

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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