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Resilienz: Mit diesen Strategien lernen Sie, Krisen besser zu meistern

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Von: Laura Knops

Resiliente Menschen verlieren auch in Krisen nicht den Lebensmut. Die gute Nachricht ist: Mit stressigen Situationen umzugehen, lässt sich erlernen.

München – Während manchen Menschen Stress und Krisen kaum etwas anhaben können, werfen andere schon kleine Hindernisse aus der Bahn. Doch resiliente Menschen gehen nicht nur besser mit stressigen Situationen um, auch angesichts persönlicher Schicksalsschläge verlieren sie nicht den Lebensmut. Widerstandskraft, auch Resilienz genannt, ist die besondere Fähigkeit der Psyche, Belastungen auszuhalten und trotz widriger Umstände nicht aufzugeben. Doch wie kann man lernen, widerstandsfähiger zu werden?

Resilienz erlernen: Mit diesen Strategien können Sie Krisen besser meistern

Ein resilienter Mensch verliert angesichts von Schicksalsschlägen weder den Lebensmut, noch lässt er bei Stress und Ärger schnell den Kopf hängen. Im Gegenteil: Besonders widerstandsfähige Menschen haben zwar im Laufe ihres Lebens mit den gleichen Problemen und Hindernissen zu kämpfen wie jeder andere. Sie kommen jedoch rasch wieder auf die Beine und bewältigen ihr Leben wie zuvor – oder sogar noch besser. Die besondere Fähigkeit mancher Menschen mit traumatischen Ereignissen und Krisen umzugehen, bezeichnen Forscher als Resilienz. Übersetzt bedeutet dies so viel wie „Widerstandskraft“.

Da sich diese komplexen Mechanismen allerdings nur schwer erforschen lassen, ist bis heute nicht ganz klar, welche Faktoren die Resilienz eines Menschen tatsächlich ausmachen. Forscher definieren Resilienz daher als die Fähigkeit, die psychische Gesundheit auch während widriger Umstände weiterhin aufrechtzuerhalten oder danach schnell wiederherzustellen.

Resilienz erlernen: Die Suche nach innerer Stärke

Bereits in den 1970er-Jahren gingen Wissenschaftler der Frage nach, warum sich manche Kinder trotz schwerer Lebensumstände normal entwickeln. Dabei konzentrierte die Forschung sich vor allem auf die psychischen Schutzfaktoren, welche eine positive Entwicklung ermöglichten. Erst später kamen Aspekte wie traumatische Erlebnisse im Erwachsenenalter dazu.

Die Forscher fanden heraus: Die individuelle Widerstandskraft ist sehr unterschiedlich ausgeprägt. Während eine Herausforderung für manchen Menschen – wie beispielsweise ein Umzug in eine neue Wohnung oder Stadt – keine große Sache ist, kostet dies andere enorme Kräfte.

Resilienz erlernen: Diese Faktoren machen einen resilienten Menschen aus

Verschiedene Faktoren wie Persönlichkeit, genetische Komponenten sowie die sozialen Umstände beeinflussen die innere Stärke. Folgende Komponenten haben Wissenschaftler zudem identifiziert:

Resilienz erlernen: So kann man seine innere Widerstandskraft stärken

Obwohl die Grundsteine für Resilienz bereits im frühen Kindesalter gelegt werden, ist es auch als Erwachsener noch möglich, seine Resilienz zu verbessern. So lässt sich die innere Widerstandsfähigkeit mit bestimmten Übungen und regelmäßiger Selbstreflexion trainieren.

Eine mögliche Strategie, resilienter zu werden ist beispielsweise, sich auch in schwierigen Situationen seine positiven Eigenschaften und Stärken bewusst zu machen. Aber auch Optimismus, Akzeptanz und Selbstwirksamkeit lassen sich gezielt fördern. Grundsätzlich gilt: Resilienz lässt sich vor allem dadurch stärken, wie man mit dem Stress umgeht. Welche Strategien einem dabei helfen, können individuell ganz unterschiedlich sein.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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