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Ansteckung mit Rhinoviren: Warum Corona-Masken unbedingt die Nase bedecken sollten

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Frau mit FFP2-Maske steht im Geschäft vor einem Bücherregal. (Symbolbild)
Um eine Ansteckung mit Rhinoviren zu verhindern, hilft ein Hilfsmittel besonders gut. (Symbolbild) © Marijan Murat/dpa

Gerade im Winter stecken sich viele von uns mit Erkältungsviren an, beispielsweise Rhinoviren. Insbesondere ein Hilfmittel schützt vor einer Infektion.

Youngstown – Es gibt über 200 unterschiedliche Virentypen, die eine Erkältung oder grippalen Infekt verursachen können. Dazu zählen neben den aggressiven Corona-Viren und Influenza A und B-Viren auch beispielsweise Adenoviren sowie Rhinoviren. Adenoviren verursachen Erkältungen, Magen-Darm-Infekte und Bindehautentzündungen. Rhinoviren sind unter den Erkältungsviren die beim Menschen weltweit am meisten verbreiteten Erreger. Da Rhinoviren besonders gut über die Nasenschleimhaut eindringen, wird ein einfaches Hilfsmittel empfohlen, durch das eine Ansteckung minimiert werden kann.

Rhinoviren: Übertragung per Tröpfcheninfektion

Rhinoviren werden primär über kontaminierte Hände oder als Schmierinfektion durch Gegenstände übertragen. Darüber hinaus ist eine Infektion mittels Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch sowie eine Übertragung über Aerosole möglich. Rhinoviren verfügen über eine für Viren clevere Überlebens- und Ausbreitungsstrategie: Sie tricksen die Fresszellen des menschlichen Immunsystems aus, indem sie die körpereigenen Zellen dazu bringen, einen falschen Botenstoff auszusenden. Die Immunzellen rüsten sich infolgedessen gegen die „falschen“ Erreger und der Körper bleibt ungeschützt. Daher können sich Menschen mehrmals und über das Jahr verteilt mit Rhinoviren infizieren.

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Schutz vor Rhinoviren: AHA-Regeln beachten

Die meisten Rhinoviren vermehren sich besonders gut in der Nase, wo die Temperatur in der Regel mit 33 bis 35 Grad Celsius unter der Körperkerntemperatur von etwa 37 Grad Celsius liegt. „Niedrigere Temperaturen begünstigen die Vermehrung der Rhinoviren“, weiß Dr. Virginia Banks von Northeast Ohio Infectious Disease Associates in Youngstown, USA.

Um das Jahr über mit möglichst wenig Erkältungen und grippalen Infekten zu kämpfen, seien nicht nur Bewegung, gesunde Ernährung und ausreichend Schlaf wichtig. Maßnahmen wie regelmäßiges und gründliches Händewaschen, Abstand halten zu anderen Menschen sowie Masken tragen – vor allen Dingen in geschlossenen Räumen – können einen guten Schutz bieten. Gerade das Maske-tragen über Mund UND vor allen Dingen Nase kann den Eintritt der Rhinoviren bevorzugt über die Nasenschleimhaut verringern, so Dr. Banks. *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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