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Rückenschmerzen: Darauf sollten Sie bei Ihren Schuhen achten

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Von: Kristina Wagenlehner

Zwei Wanderer von hinten, die festes Wanderschuhwerk tragen. (Symbolbild)
Gerade beim Sport ist geeignetes und passendes Schuhwerk ungemein wichtig. Sonst drohen Rückenschmerzen. (Symbolbild) © Imago

Auch falsche Schuhe können schnell Rückenschmerzen verursachen. Wir verraten, worauf Sie achten müssen.

Bremervörde – Sandalen, Sneaker, Sportschuhe – Schuhe sollten nicht nur den Fuß schmücken, sondern ihn auch schützen und vor allem dem Körper nicht schaden. Wer allerdings unpassendes Schuhwerk trägt, riskiert genau das. Mit dem richtigen Schuh beugen Sie vor.

Rückenschmerzen: Warum falsche Schuhe den Rücken belasten

Häufig sind unsere Schuhe zu klein, zu groß, zu eng oder zu weit. Oder die Qualität der Sohle ist minderwertig. Das Problem ist dann: Bei jedem Schritt werden Gelenke, Muskeln und Sehnen falsch belastet. Das kann zu Fuß- und Rückenschmerzen, Verspannungen, Haltungsschäden oder Fehlstellungen führen.

Am häufigsten sind Rückenschmerzen. Der Grund: „Das Gewicht, das beim Gehen, Stehen und Laufen auf den Körper einwirkt, wird meist nicht gut genug abgedämpft, sodass Gelenke und Knochen falsch belastet werden. So leidet der Rücken unter den dauerhaften Stoß- und Stauchbelastungen“, schreibt die Aktion gesunder Rücken e.V. Vor allem Sommerschuhe verursachen oft Rückenprobleme. Denn sie geben dem Fuß zu wenig Halt, was das Abrollen erschwert und vor allem die Fersen belastet.

Rückenschmerzen: Rückenschonende Schuhe

Wann immer es geht, sollten Sie barfuß laufen. Denn das kräftigt den Fuß und ist gesund. In manchen Momenten sollten Sie aber besser darauf verzichten. Außerdem kann die ungewohnte Belastung schnell zu einer Überlastung der Muskeln und Sehnen im Fuß führen.

Wer bereits unter Rückenproblemen leidet oder vorbeugen will, sollte sich beim Schuhkauf beraten lassen. Der Fachmann oder die Fachfrau kann Ihnen besonders rückenschonende Schuhe zeigen. Manche besitzen ein Dämpfungssystem, das Stoß- und Druckbelastungen beim Gehen abfedert und die Belastung für Muskeln und Gelenke reduziert. Neben dem richtigen Schuhwerk ist es auch wichtig, dass Ihr Arbeitsplatz ergonomisch eingerichtet ist.*

Ein Arzt, Fachmann und/oder eine Fußanalyse kann zudem feststellen, ob Fehlstellungen, beispielsweise der Hüfte oder der Füße, die Schmerzen verursachen. Dagegen helfen können individuell angefertigte Einlegesohlen, die die Fehlstellung ausgleichen können. Ein Tipp: Wenn Sie Einlegesohlen vom Arzt verschrieben bekommen, lassen Sie sich gleich zwei Exemplare anfertigen. So müssen Sie die Sohlen nicht bei jedem Schuhwechsel austauschen.

Rückenschmerzen: Tipps für den Schuhkauf

Bevor Sie Schuhe kaufen, sollten Sie diese unbedingt anprobieren. Beide. Denn unsere Füße sind weder gleich lang noch gleich breit. Außerdem können die Füße über den Tag hinweg anschwellen. Etwa bei hohen Temperaturen oder, wenn Sie im Homeoffice viel sitzen. Gehen Sie deshalb am besten am späten Nachmittag Schuhe kaufen.

Darauf sollten Sie bei einem guten Schuh achten:

Wichtig ist außerdem, dass Sie nicht immer die gleichen Schuhe tragen. Das beugt einer immergleichen Belastung von Knochen, Bändern und Muskeln vor. Auch aus hygienischen Gründen und um Fuß- und Nagelpilz vorzubeugen, sollten Sie Ihre Schuhe außerdem täglich wechseln, damit sich keine Feuchtigkeit im Inneren staut.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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