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Salz-Peeling: Das müssen Sie beachten, wenn Sie es selbst machen

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Von: Kristina Wagenlehner

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Sie sehen zwei Tiegel mit Creme, einen Löffel mit grobkörnigem Salz und eine Muschel. (Symbolbild)
Meersalz ist ein wunderbares Peeling, das Sie ganz einfach selbst herstellen können. (Symbolbild) © Agefotostock/Imago

Es wäre so günstig wie einfach – das selbstgemachte Peeling aus grobem Meersalz. Welcher Hauttyp beherzt ins Salz greifen darf und wer besser nicht.

München – Ein Döschen aus groben weißen Gold. Salz ist nicht nur in der Küche eine feine Sache, sondern kann auch jede Menge für die eigene Körperpflege leisten. Doch bevor Sie das günstige selbst gemachte Peeling auftragen, sollten Sie wissen, ob Ihre Haut das Salz-Peeling auch verträgt.

Salz-Peeling: Darauf sollten Sie beim dem selbst gemachten Peeling achten

Meersalz ist grundsätzlich ein wunderbares Körperpeeling. Es löst alte Hautschuppen, lässt „Erdbeer-Beine“ nach der Rasur verschwinden* und regt beim Einreiben die Durchblutung an. Doch für das Gesicht sollten Sie das selbst gemachte Salz-Peeling laut der Dermatologin Marion Moers-Carpi besser nicht verwenden. „Als Peeling für den Körper ist Meersalz – oder eine Mischung aus Wasser und Meersalz – durchaus spannend, aber für das Gesicht und noch dazu für empfindliche Haut bin ich davon nicht überzeugt“, erklärt Moers-Carpi. Dazu kommt: Das Salz mit Wasser gemischt kann ziemlich brennen, wenn man es auf die Haut oder gar einen Pickel schmiert. Wenn Sie sich für ein selbst gemachtes Peeling aus grobem Meersalz entschließen, sollten Sie diese Dinge beachten:

Salz-Peeling: Für diesen Hauttyp ist das selbst gemachte Peeling geeignet

Das selbst gemachte Peeling aus Meersalz ist nicht für jede Haut eignet: „Wenn ich jetzt natürlich eine etwas grobporige, fettreiche Haut habe, wo vereinzelt mal ein Pickel sprießt, ist so ein Meersalz-Peeling oder eine Meersalzlösung sicherlich nicht schlecht“, sagt Moers-Carpi. Habe man jedoch empfindliche oder trockene Haut, sei das nicht die ideale Kombination. Für wen Meersalz keine Option ist, der oder die kann Kaffeesatz probieren. Das Überbleibsel des Kaffees landet viel zu oft unbeachtet im Biomüll, obwohl es viele gute Inhaltsstoffe für Haut und Haar enthält.

Salz-Peeling: Bei Hautproblemen besser professionelle Hilfe suchen

Grundsätzlich gibt Moers-Carpi bei alten Hausmitteln zu bedenken: „Sie haben durchaus ihre Berechtigung – im Rahmen ihrer Zeit.“ Doch Patienten mit Hautproblemen wie Neurodermitis sollten nicht mit Hausmitteln herumdoktern, sondern sich in professionelle Hände begeben. „Mittlerweile gibt es in der Medizin viel innovativere Lösungsansätze und zielgerichtete Therapien – die nicht unbedingt chemischer Natur sein müssen“, so die Dermatologin. Gegen Pickel sind beispielsweise Zinksalben sehr wirksam.


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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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