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Qual der Wahl: Wie Sie die beste Sonnencreme finden

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Um die Haut vor Schäden zu schützen, muss man regelmäßig Sonnencreme auftragen. Worauf Sie in den Sommermonaten achten sollten.

Wer im Sommer schön braun werden möchte, nimmt gerne ein Sonnenbad. Die Bräune ist allerdings ein Zeichen der Haut, dass sie sich gegen die Strahlen der Sonne schützt. Nach etwa 5 bis 30 Minuten – abhängig vom Hauttyp – ist dieser natürliche Schutz ausgereizt. Die Haut beginnt sich zu röten und es kommt zu einem Sonnenbrand. Nicht nur im Urlaub, sondern auch hierzulande ist im Sommer das regelmäßige Auftragen von Sonnencreme daher besonders wichtig. Die richtige Sonnencreme kann dabei vor einem Sonnenbrand schützen. Wie Sie eine geeignete Creme finden und worauf Sie beim Kauf achten sollten, erfahren Sie hier.

Große Auswahl: Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Ein Vater cremt seine Tochter mit Sonnencreme ein.
Egal ob für Kinder oder Erwachsene: Bei der Wahl der Sonnencreme gilt es einen genauen Blick auf die Inhaltsstoffe zu werfen. © Viktoryia Verstak/Imago

Egal ob in Apotheke oder Drogerie – die Auswahl der vorhandenen Sonnencremes ist riesig. Neben Produkten für Erwachsene und Kinder gibt es die Cremes in verschiedenen Konsistenzen mit unterschiedlichem Lichtschutzfaktoren und Filtern zu kaufen. Eine gute Sonnencreme bekommt man dabei bereits sehr günstig. Es muss keinesfalls das teure Markenprodukt sein. Die Sonnencremes basieren auf verschiedenen synthetisch hergestellten organischen oder anorganischen Sonnenfiltern. Diese sollen die Haut sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlen der Sonne schützen. Dies geschieht durch Absorbieren oder Reflektieren, der auf die Haut treffenden UV-Strahlung. So können die Schäden in der Haut zwar nicht vollkommen verhindert, aber zumindest verringert werden.

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Das wichtigste Kriterium bei der Wahl der Sonnencreme ist der Lichtschutzfaktor, kurz LSF. Dieser gibt an, wie viel länger man in der Sonne verbleiben darf, ohne, dass die Haut Schaden nimmt. Ein Filter von 50+ ist der höchste Lichtschutzfaktor den es gibt. Grundsätzlich wird ein Lichtschutzfaktor von mindestens 30 empfohlen, da dieser einen guten Schutz bietet. Helle Typen können einen höheren LSF wählen.

UV-Filter: Chemische und mineralische Filter im Vergleich

Sonnenschutzmittel in Form von Lotionen sind flüssiger und verteilen sich besonders gut auf der Haut. Cremes haben dagegen einen höheren Fettgehalt und sind auch für trockene Haut gut geeignet. Wer Sonnencreme nicht so gut verträgt, kann auch zu einem Spray greifen, welches besonders schnell einzieht. Für Mischhaut oder Sonnenunverträglichkeiten eignen sich darüber hinaus Gels, welche ohne Fett und Emulgatoren wirken, wie die Apotheken Umschau berichtet. Auch beim Baden verbleibt kein weißer Film auf der Haut und sie lassen sich mit Wasser gut abwaschen, sodass die Filter nicht zu lange auf der Haut verbleiben.

Viele der Sonnencremes mit chemischen Filtern stehen im Verdacht, hormonell wirksam zu sein. Obwohl die in den Produkten enthaltenen Mengen unter den gesetzlich festgelegten Grenzwerten liegen, sollten Kinder und Schwangere auf diese Cremes besser verzichten, erklärt die Verbraucherzentrale. Alternativ können Verbraucher Sonnencremes mit mineralischen Filtern wie Titandioxid oder Zinkoxid verwenden. In diese Kategorie fallen alle zertifizierten Naturkosmetik-Cremes. Mineralische Filter sind zudem besser für die Umwelt.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unserer Redaktion leider nicht beantwortet werden.

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