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Stillen: Kräutertees können Milchproduktion hemmen

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Von: Judith Braun

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Manchmal will es mit dem Stillen einfach nicht klappen. Wenn Mütter trotzdem noch nicht aufgeben möchten, sollten sie manche „Fehler“ vermeiden.

Schlaf, Nähe, Schreien und Nahrung gehören zu den vier Grundbedürfnissen von Babys im ersten Lebensjahr. Viele Mamas beginnen dann auch mit dem Stillen. Allerdings klappt das nicht bei allen jungen und frischen Müttern von Anfang an gleich gut. Hier ist allerdings nicht nur Geduld gefragt: Es gibt einige „Fehler“, die stillende Mamas vermeiden können, damit es mit der natürlichen Ernährung der Kleinsten funktioniert.

Stillen: Kräutertees können Milchproduktion hemmen

Mutter hält ihr Neugeborenes in den Armen
Stillen klappt nicht bei allen Mamas von Anfang an. Stressreduktion kann dabei helfen, dass die Milchproduktion nicht zurückgeht. (Symbolbild) © karnaval/IMAGO

Zwar werden Säuglinge mit einem natürlichen Suchreflex, der ihnen hilft, die Mutterbrust zu finden, geboren. Das bedeutet allerdings nicht, dass Stillen einfach ist. Mamas brauchen hierfür Geduld, Gewöhnung, Zeit, Raum und Ruhe – und manchmal eben auch Unterstützung. Schließlich müssen Mütter mit ihrem Kind die beste Stillposition erst noch herausfinden und das Andocken üben. Zudem spielt die Milchmenge auch eine wichtige Rolle.

Damit die Milchproduktion allerdings gefördert wird, sollte auf verschiedene Kräutertees während der Stillzeit vor allem in großen Mengen besser verzichtet werden. So können beispielsweise Salbei- und Pfefferminztee die Milchproduktion eher hemmen. Eine unzureichende Versorgung mit Essen und Trinken der Mütter kann sich ebenfalls negativ auf die Milchproduktion auswirken. Deshalb ist es wichtig, dass Mamas sich auch um sich kümmern, damit sie keinen Mangel an Nährstoffen und Kalorien erfahren. Mit Corona infizierte Mütter können ihre Säuglinge allerdings bedenkenlos stillen, denn laut Forschern wird das Virus durch das Stillen nicht auf das Kind übertragen.

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Stillen von Babys: Für Milchproduktion Stress vermeiden

Die ersten Wochen nach der Geburt können zudem gerne einmal stressig sein. Das Leben mit Kind muss sich schließlich erst einpendeln. Und die anderen Lebensbereiche stehen deshalb natürlich nicht still: Hinzu kommen oftmals Alltagssorgen, finanzielle Nöte oder einfach ein Streit mit dem Partner. Dann kann alles schnell mal zu viel werden und in Stress ausarten. Dieser kann allerdings die Milchproduktion beim Stillen ebenfalls beeinflussen. Wann immer es geht, sollten Mütter deshalb für genügend Entspannung in ihrem Alltag sorgen. Hier können beispielsweise Achtsamkeitsübungen helfen – oder einfach mal tief ein- und wieder ausatmen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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