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Wandern: Bewegung in den Bergen ist Balsam für die Seele

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Von: Kristina Wagenlehner

Ein älterer Herr sitzt auf einer Bergwiese und hat die Augen geschlossen im Vordergrund sitzt eine Frau. (Symbolbild)
Beim gemeinsamen Wandern entwickelt sich eine starke Bindung untereinander. (Symbolbild) ©  Westend61/Imago

Dass Wandern gut für den Körper ist, weiß man. Häufig wird aber vergessen, dass es auch der Psyche und dem Wohlbefinden guttut.

München – Wandern ist Bewegungswellness für die Seele. Ähnlich wie Spazierengehen fordert Wandern den Körper auf moderate Art und Weise. Und die Belastung lässt sich gut steuern. Wer etwas mehr ins Schwitzen kommen möchte, geht einfach einen Schritt schneller oder sucht sich eine Tour mit Höhenmetern. Neben den vielen positiven Effekten, die Bewegung und Sport auf die körperliche Gesundheit haben, kann Wandern auch für psychische Erholung sorgen.

Wandern: Die Effekte der Natur auf den Menschen

Einen Fuß vor den anderen setzen, Schritt für Schritt, mehr ist es eigentlich nicht. Vor allem in der Corona-Zeit ist Wandern angesagt.* Die einfache und monotone Bewegungsabfolge lässt viel Raum und Zeit sich mit sich selbst und der Umgebung zu beschäftigen. Durch das Gehen spürt man den eigenen Körper und Geist viel bewusster und intensiver. Körperliche Bedürfnisse wie Hunger, Durst oder eine Pause. Oder die richtige Atmung und die Frage, ob Sie die Blase am Fuß aufstechen sollen oder nicht, treten in den Vordergrund. Deadlines, To-do-Listen und der Streit mit der Familie in den Hintergrund. Für den Kopf, der im Alltag ständig am Arbeiten und Gedankenkreisen ist, eine wahre Erholung. Bleibt man in der Sprache der Berge, bleiben die Gedanken und Sorgen im Tal und man bekommt einen besseren Überblick. So manches erscheint von oben dann vielleicht gar nicht mehr so tragisch.

Nach der Wanderung ist man in der Regel froh, am Ziel zu sein und hat körperliche gegen psychische Energie eingetauscht. Der Wandererfolg gibt Stolz und Selbstvertrauen, was dazu führen kann, dass negative Denkmuster durchbrochen und Resilienz aufgebaut werden kann.

Wandern: Darauf sollten Sie achten

Um die positiven Effekte auf Geist und Seele nicht zu gefährden, sollten Sie auf einige Dinge achten:

Wandern: In der Gruppe

Doch eine Wanderung muss nicht zwangsläufig alleine stattfinden, damit sie gesund für die Psyche und gut für das Wohlbefinden ist. Als soziales Wesen braucht der Mensch in der Regel andere Menschen, um glücklich zu sein. Gemeinsame Wanderungen stärken, wie das Vereisen mit Freunden, den sozialen Zusammenhalt, insbesondere, wenn sie über mehrere Tage andauern. Um wirklich Kraft und Ruhe zu tanken, sollten Sie jedoch darauf achten, dass die Wanderreise nicht zu eng getaktet ist und man bei Gelegenheit etwas länger an einem Ort verweilen kann.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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