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Wetterwechsel: Deshalb schlagen uns Temperaturschwankungen auf die Haut

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Von: Jasmina Deshmeh

Eine junge Frau mit dunklen Haaren und blauer Regenjacke hat mit geschlossenen Augen das Gesicht Richtung Himmel geneigt (Symbolbild)
Starke Temperaturschwankungen können die Haut belasten, nicht nur bei Neurodermitis (Symbolbild) © Cavan Images/Imago

Regen, Sonne, Wind und wieder Regen: Bisher fällt der Mai vor allem durch launisches Aprilwetter auf. Unsere Haut können diese starken Wetterwechsel belasten. Was hilft.

Mönchengladbach – Im Frühling gibt es teilweise starke Wetterschwankungen, die der Haut zu schaffen machen: So können Wind, Kälte, Sonneneinstrahlung und eine sich verändernde Luftfeuchtigkeit die Haut irritieren und austrocknen. Ekzeme und Juckreiz können dann die Folge sein. Eine tägliche Basistherapie kann helfen, den fehlenden Wasser- und Fettgehalt zumindest teilweise auszugleichen.

Wetterwechsel: So wirkt er auf unsere Haut

Sowohl hohe, als auch niedrige Temperaturen sorgen dafür, dass unsere Haut vermehrt Feuchtigkeit abgibt: Wenn wir Schwitzen, verlieren wir Flüssigkeit. Bei Kälte verengen sich die Blutgefäße und die Haut wird weniger durchblutet. Eine geringe Luftfeuchtigkeit verstärkt das Phänomen zusätzlich. Auch die ersten starken Sonnenstrahlen im Frühling können die Haut überfordern, denn durch den Winter sowie pandemiebedingt ist sie nicht mehr an die UV-Strahlung gewöhnt.* Ändert sich das Wetter in kurzen Abständen immer wieder, kann sich der Hautzustand im Frühling deshalb stark verändern – die Haut fühlt sich trocken an und spannt.

Wetterwechsel: Wer besonders betroffen ist

Neben Wetterschwankungen können altersbedingte Faktoren das Austrocknen der Haut verstärken. So ist die Haut bei Säuglingen etwa drei- bis fünfmal dünner als bei Erwachsenen und die Hornschicht und der Säureschutzmantel sind noch nicht vollständig ausgereift, erklärt die Deutsche Haut- und Allergiehilfe (DHA). Entsprechend anfälliger ist sie für äußere Reize. Auch im Alter wird die Haut empfindlicher, da sie durch den natürlichen Alterungsprozess weniger Talg produziert und die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu binden, nachlässt.

Weitere mögliche Ursachen sind neben Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte, Erkrankungen wie Diabetes mellitus, chronische Darmerkrankungen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die zu Störungen des Fettstoffwechsels, des Wasserhaushaltes und der Talgproduktion führen können. Auch bestimmte Medikamente können die Haut zusätzlich austrocknen.

Wetterwechsel: Die richtige Basispflege schützt

Wer zu trockener und empfindlicher Haut neigt, sollte besonders im Frühling auf eine ausreichende Basispflege achten. Dabei gilt laut Deutschem Allergie- und Asthmabund (DAAB) die Faustregel: Je trockener die Haut ist, desto fettreicher das Pflegeprodukt. Ist die Haut schon wenige Minuten nach dem Eincremen wieder trocken und spannt, war das Produkt nicht reichhaltig genug. Zieht die Creme dagegen nicht ein und bildet sich ein unangenehmer Film, sollten Betroffene auf eine wässrigere, fettarme Lotion umsteigen.

Tipps zur Hautpflege im Frühling:

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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