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Risiko Zwillingsschwangerschaft: Cristiano Ronaldo und Georgina Rodriguez erleben Totgeburt

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Es ist der Alptraum aller werdenden Eltern: Das Neugeborene stirbt mit der Geburt. Fußballer Cristiano Ronaldo und seine Partnerin mussten dies erleben.

Madeira – Für viele Eltern gibt es wohl nichts Schöneres, als die Vorfreude auf das eigene Kind. Doch eine Schwangerschaft und Geburt bergen auch Risiken – bei Zwillingen oder mehreren Föten noch mehr. Der Fußballstar Cristiano Ronaldo (37) und seine Partnerin Georgina Rodriguez (28) machen derzeit die schreckliche Erfahrung, die alle Eltern fürchten: Das Baby kommt nicht lebend zur Welt oder verstirbt kurz nach der Geburt.

Risiko Zwillingsschwangerschaft: Cristiano Ronaldo und Georgina Rodriguez erleben Totgeburt

Das Paar erwartete zweieiige Zwillinge, das heißt ein Mädchen und einen Jungen. Leider verstarb der Junge mit der Geburt, wie Cristiano Ronaldo auf Instagram mitteilte. Wie und warum es dazu kam, ist der 24vita-Redaktion nicht bekannt. In diesen schweren Zeiten möchte sich Ronaldo auf seine Familie konzentrieren. „Eure Unterstützung ist sehr wichtig und wir alle haben die Liebe und den Respekt gespürt, den Ihr für unsere Familie zeigt. Jetzt ist es an der Zeit, dankbar zu sein für das Leben, das wir gerade auf dieser Welt willkommen geheißen haben.“ Damit bezieht er sich auf das kleine Mädchen des Zwillingspaars – das überlebt hat – während er die Kleine im Arm hält.

Zwillingsschwangerschaft: Welche Risiken sind damit verbunden?

Durch eine Schwangerschaft mit Zwillingen oder mehreren Kindern sind die werdende Mutter und Babys erhöhten körperlichen Risiken ausgesetzt. „Eine Mehrlingsschwangerschaft ist immer auch eine Risikoschwangerschaft“, erklärt der Allgemeinmediziner Dr. Christoph Specht im Interview gegenüber „RTL“. Wichtig sei daher, dass Frauen mit Mehrlingsschwangerschaften ärztlich engmaschiger untersucht und überwacht würden. Schwangere könnten neben dem physischen Zustand den Verlauf der Schwangerschaft auch durch ein positives Mindset beeinflussen.

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Zwillingsschwangerschaften: Früh- oder Totgeburten sind möglich

Das Risiko einer Früh- oder Totgeburt ist in etwa drei bis sieben Mal höher als bei einer Schwangerschaft mit nur einem Fötus – je nachdem, ob sich die Föten eine gemeinsame Plazenta wie bei eineiigen Zwillingen teilen oder jedes in einer eigenen geschützt ist. Da sich eineiige Zwillinge eine Plazenta teilen, kann es zu Komplikationen in der Durchblutung kommen. Dies könnte einen Wachstumsrückstand eines der Babys zur Folge haben.

Sogar „drei bis vier Prozent der Feten gehen erst nach der 22. Schwangerschaftswoche ab“, ergänzt Dr. Specht im Interview. Selbst wenn die Schwangerschaft gut verläuft, könnte es in wenigen Fällen mit der Geburt – per Kaiserschnitt oder auf natürlichem Weg – noch zu Todesfällen kommen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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