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Gut für Körper und Seele: Warum Radfahren so gesund ist

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Von: Jasmina Deshmeh

Regelmäßiges Fahrradfahren fördert nicht nur Kraft und Ausdauer, sondern auch das Wohlbefinden. Um den Rücken und die Gelenke zu schonen, sollten Hobbysportler dabei jedoch einiges beachten.

Berlin – Die Frühlingssonne kommt zu Vorschein und die Temperaturen steigen langsam? Dann nichts wie ab aufs Rad. Denn Radfahrer haben viele Vorteile: sie sparen nicht nur Benzinkosten und schützen die Umwelt, Radfahren hält auch den Körper fit, verbrennt Kalorien, stärkt Herz, Muskeln und Lunge und schont dabei auch noch die Gelenke.

Gut für Körper und Seele: Warum Radfahren so gesund ist

Radfahren ist die ideale Sportart, um Ausdauer und Kraft sowie Koordination und Beweglichkeit gleichermaßen zu trainieren. Dabei werden Muskeln und Knochen gestärkt, Blutzuckerspiegel und Blutdruck sinken und mögliche Gelenkschmerzen werden gelindert*. Zudem fördert Sport die Abwehrkräfte und trägt so zu einem gesunden Immunsystem bei.

Anders als man meinen könnte, beansprucht Radfahren keineswegs nur die Beinmuskulatur. Im Gegenteil: Auch Rumpf-, Nacken-, Schulter- und Armmuskeln müssen jede Menge Haltearbeit leisten. Da beim Radfahren etwa 80 Prozent des Körpergewichts auf dem Sattel lastet, schont die Sportart die Gelenke und eignet sich damit auch für Einsteiger oder ältere sowie übergewichtige Sportler. Als Ausdauersportart stärkt Radfahren außerdem Herz und Kreislauf und regt den Stoffwechsel an, was koronaren Herzerkrankungen und Gefäßveränderungen vorbeugt.

Gut für Körper und Seele: So radeln Sie richtig

Damit das Radfahren neben dem Spaßfaktor auch eine gewisse sportliche Wirkung zeigt und keine Schmerzen verursacht, gibt es laut Allgemeinem Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) einiges zu beachten:

Wer Variation ins Radfahren bringt, entlastet die Knie und erhöht den Trainingseffekt. Dazu öfter mal die Sitzposition ändern, den Rücken durchdrücken und die Arme ausschütteln. Kleinere Gänge sind zudem knieschonender als große.

Gut für Körper und Seele: Regelmäßige Check-ups sind wichtig

Zum sicheren Radfahren gehören nicht nur eine passende Rahmengröße und eine korrekte Einstellung von Sattel und Lenker, sondern auch ein regelmäßiger Fahrrad-Check-up. Wichtig sind vor allem Licht und Bremse. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, lässt sein Rad deshalb mindestens ein Mal im Jahr von einem Profi überprüfen.

Auch bei der Fahrradbekleidung sollten Hobby-Radler nicht sparen. Besonders wichtig ist ein gut sitzender Helm (mit TÜV-Prüfsiegel), der den Kopf bei Stürzen schützt. Eine gepolsterte Radlerhose schützt das Gesäß, spezielle Handschuhe verhindern Blasen und Druckstellen an den Händen. An kühlen Tagen ist winddichte Kleidung empfehlenswert und ganz wichtig: Immer ausreichend Flüssigkeit dabei haben. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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