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Produktiver Arbeiten: So bleiben Sie im Job trotz ständiger Erreichbarkeit effektiv

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Von: Laura Knops

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Draufsicht eines Designers am Laptop umgeben von Daten und Design Werkzeugen. (Symbolbild)
Produktiver Arbeiten: Mit diesen Tipps bleiben Sie trotz ständiger Erreichbarkeit effektiv. (Symbolbild) © Ade Akinrujomu/Imago

Wer sich bei der Arbeit schnell ablenken lässt, fühlt sich häufig gestresst und überfordert. Mit diesen Tipps bleiben Sie trotzdem produktiv.

München – Endlose Push-Nachrichten, Anrufe und E-Mails überfordern häufig nicht nur das Postfach auf dem Smartphone oder Laptop. Die ständige Erreichbarkeit beansprucht auch unser Gehirn. Denn wer sich einer Aufgabe – egal ob privat oder bei der Arbeit – widmet und dabei immer wieder unterbrochen wird, fühlt sich laut Psychologen zunehmend ausgelaugt und unzufrieden. Wie Sie trotz moderner Technik produktiv arbeiten, erfahren Sie hier.

Produktiver Arbeiten: So bleiben Sie im Job trotz ständiger Erreichbarkeit effektiv

Durch die technischen Veränderungen erfahren sowohl Arbeits- als auch Privatleben eine rasante Beschleunigung. Denn obwohl es auch früher schon intensive Arbeitsphasen mit Unterbrechungen gab, scheinen wir heute viel mehr Informationen gleichzeitig verarbeiten zu müssen. Nur selten konzentrieren sich Beschäftigte auf eine Tätigkeit. So wird selbst in Besprechungen und Meetings nebenbei noch ein Bericht gelesen und schnell eine E-Mail beantwortet.

Gerade in den letzten 20 Jahren hat sich das Arbeitsleben enorm verändert. Neue Informations- und Kommunikationswege prägen den modernen Arbeitsalltag vieler Beschäftigter. Obwohl Laptops und Smartphones grundsätzlich als Chance für die moderne Arbeitswelt gelten, scheint sich die ständige Erreichbarkeit während der Arbeitszeit, aber auch außerhalb zunehmend negativ auf die Gesundheit auszuwirken.

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Produktiver Arbeiten: Ständige Erreichbarkeit macht viele Menschen krank

Gehen wir einer Aufgabe für mehrere Stunden nach und können uns dabei uneingeschränkt auf die zu verrichtende Arbeit konzentrieren, gibt uns das ein zufriedenstellendes Gefühl. Durch die ständigen Unterbrechungen fühlen wir uns jedoch gestresst. Zudem sinkt die Wahrscheinlichkeit, voll und ganz in der zu verrichtenden Tätigkeit zu versinken. Der in der Psychologie als „Flow“ bezeichnete Zustand, bei dem wir uns voll und ganz auf eine Arbeit einlassen, wird also nicht erreicht. Dabei haben wir es oft selbst in der Hand, ob das gelingt oder nicht.

Wer unter der zunehmenden Informationsüberflutung leidet, sollte daher nicht nur öfter mal die Bürotüre schließen. Auch das E-Mail-Programm und Chats auf dem Smartphone sollten Beschäftigte häufiger ignorieren. Es ist zudem sinnvoll, entsprechende Benachrichtigungen auf dem Handy und Laptop abzustellen. Beschäftigte können Nachrichten und E-Mails dann in einem selbst bestimmten Zeitraum lesen und beantworten.

Produktiver Arbeiten: Die richtige Organisation und Tools können helfen

Digitale Assistenzen helfen einerseits dabei, Arbeitsaufgaben zu bewältigen. Andererseits ist die ständige Erreichbarkeit auch dafür verantwortlich, dass Arbeitnehmer Arbeitsziele häufig deutlich schwerer erreichen. Die Folge: Stress, Ärger und Zeitdruck sorgen für Unzufriedenheit. Es bleibt ein Gefühl von Überforderung und Unmut.

Experten raten daher dazu, sich regelmäßig von dieser Belastung abzuschalten und seinem Gehirn eine Pause zu gönnen. In der Praxis heißt das: Alle zwei bis drei Stunden eine kurze Erholungsphase einplanen. Also weg vom Bildschirm, aufstehen, etwas trinken und durchatmen.

Wem das am Anfang noch schwerfällt, sollte folgende Tipps in den Arbeitsalltag einbauen:

Obwohl viele Arbeitnehmer zudem die Vorteile des Homeoffices genießen, lohnt sich der regelmäßige Gang ins Büro. im Homeoffice spart man sich zwar den Arbeitsweg und wird in der Regel weniger schnell abgelenkt. Die Arbeit vor Ort lässt dagegen den persönlichen Austausch mit den Kollegen und Chefs zu, was die Kommunikation deutlich vereinfacht. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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