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Schlechte Stimmung? Wie Sie Herbstblues und Winterdepressionen vermeiden

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Von: Laura Knops

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Trübe Tage im Herbst und Winter sorgen bei vielen für schlechte Laune. Wie Sie Herbstblues und Winterdepressionen in den dunklen Jahreszeiten entkommen.

München – Werden die Tage im Herbst und Winter kürzer und das Wetter schlechter, sorgt das bei vielen für trübe Stimmung. So schlagen die ständige Dunkelheit und weniger Zeit an der frischen Luft häufig auf das Gemüt. Wer in den dunklen Jahreszeiten regelmäßig unter Müdigkeit und Abgeschlagenheit leidet, ist möglicherweise von einer sogenannten Winterdepression betroffen. Die Symptome ähneln einer Depression und lassen sich in der Regel gut behandeln. Die besten Tipps, wie Sie dem Herbstblues und schlechter Stimmung entkommen, erfahren Sie hier.

Schlechte Stimmung? Wie Sie Herbstblues und Winterdepressionen vermeiden

Anders als eine depressive Erkrankung sind Herbst- und Winterdepressionen saisonal bedingt. Dahinter stecken meist physiologische Veränderungen. Denn fehlendes Tageslicht und regnerisches Wetter führen dazu, dass der Körper weniger Vitamin D produziert. Die Folge: Steht das sogenannte Sonnenvitamin dem Organismus nur begrenzt zur Verfügung, fühlen wir uns schlapp, sind häufiger müde und schlecht gelaunt.

Eine junge Frau schaut vor einem herbstlichen Hintergrund zu Boden (Symbolbild).
Wer regelmäßig Zeit an der frischen Luft verbringt, hilft dem Stimmungstief im Herbst und Winter zu entkommen (Symbolbild). © Cavan Images / Imago

Laut der Deutschen Depressionshilfe handelt es sich erst dann um eine saisonal abhängige Depression (SAD), wenn die Symptome der depressiven Episode ausschließlich und wiederholt während einer bestimmten Jahreszeit auftreten. Rund jeder dritte bis vierte Deutsche ist von einem psychischen Stimmungstief in dieser Zeit betroffen, wie der Bayerische Rundfunk berichtet.

Schlechte Stimmung? Das sind die Symptome einer Herbst- und Winterdepression

Wer jedes Jahr im Herbst und Winter mit folgenden Symptomen zu kämpfen hat, leidet daher möglicherweise unter einer saisonal bedingten Depression:

Auch atypische Anzeichen wie Heißhunger und vermehrter Schlaf können zudem auf eine Herbst- und Winterdepression hindeuten. Gerade im Herbst und zu Beginn der Winterzeit fragen sich daher viele, was man gegen die negative Stimmung tun kann.

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Schlechte Stimmung? Die besten Tipps gegen den Herbstblues

Doch anstatt sich im Herbst und Winter mit mieser Stimmung in der Wohnung zu verkriechen, gibt es hilfreiche Methoden, um die dunklen Jahreszeiten ohne Stimmungstief zu überstehen. Doch was kann man gegen schlechte Laune, Müdigkeit und Antriebslosigkeit tun?

Die einfachste Methode einer saisonal bedingten Depression entgegenzuwirken, ist regelmäßig an der frischen Luft Sonne zu tanken. So kann schon eine Stunde Bewegung draußen bei Tageslicht gegen den Herbst- und Winterblues helfen. Denn wer sich in den dunklen Jahreszeiten nur selten im Freien aufhält, hat in der Regel ein größeres Risiko, in ein Stimmungstief zu geraten. Bewegung hilft zudem, fit zu bleiben.

Schlechte Stimmung? Licht und Bewegung hilft

Auch bei schlechtem Wetter ist dabei genügend Licht vorhanden, um den Körper wieder zu aktivieren. Wer einem normalen Tagesablauf folgt, findet jedoch nur selten ausreichend Zeit. Gerade im Winter sollte man daher jede Gelegenheit für einen Spaziergang in der Mittagspause nutzen.

Ein weiterer Tipp: Eine Lichttherapie mit einer speziellen Lampe kann therapeutisch dazu eingesetzt werden, den Mangel an natürlichem Licht im Winter auszugleichen*. Dabei empfehlen Experten Patienten sich morgens mindestens eine Stunde von einer hellen Tageslichtlampe bestrahlen zu lassen. Darüber hinaus kann eine bewusste Ernährung helfen, den Körper mit Glückshormonen zu versorgen und so die Stimmung zu heben. Besonders geeignet sind Lebensmittel mit vielen Vitaminen und Nährstoffen wie Obst, Gemüse und Nüsse. *inFranken.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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