Wasser spritzt aus einem Duschkopf (Symbolbild).
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Wann man duscht, kann Auswirkungen auf die Gesundheit haben - vor allem wenn eine Allergie besteht (Symbolbild).

Duschen kann bei Symptomen helfen

Zu welcher Tageszeit sollten Allergiker duschen - besser morgens oder am Abend?

  • Jasmina Deshmeh
    vonJasmina Deshmeh
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Allergiker sollten zur richtigen Tageszeit duschen. Denn das kann Allergie-Beschwerden lindern künftigen Symptomen vorbeugen.

  • Ob morgens oder abends - jeder Mensch hat seine Präferenz beim Duschen
  • Für Allergiker ist der Zeitpunkt des Duschen allerdings entscheidend
  • Duschen zur richtigen Tageszeit kann Allergie-Symptome lindern

Mönchengladbach – Beim Duschen hat jeder seine persönliche Vorliebe: Manche brauchen die Dusche am Morgen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen und richtig wach zu werden. Andere wollen sich abends den Stress von der Seele waschen und anschließend entspannt in die Federn fallen. Wer an einer Allergie leidet, sollte allerdings einen bestimmen Zeitpunkt für die Dusche wählen, da sie Auswirkungen auf die Allergie-Symptome haben kann.

Duschen bei Allergien: Besser am Morgen oder am Abend?

Wer an Heuschnupfen leidet, wünscht sich, einfach mal richtig durchzuatmen. Eine laufende und verstopfte Nase, Husten und juckende Augen können Pollenallergiker in der Pollensaison aber schon mal um den Schlaf bringen. Auch bei einer Hausstauballergie, bei Tierhaarallergien und Schimmelpilzallergien ist Betroffenen eine erholsame Nachtruhe meist nicht vergönnt.

Die gute Nachricht: Wer vor dem Schlafengehen duscht, kann nach Angaben des Deutschen Allergie- und Asthmabundes (DAAB) seine Allergie-Symptome lindern und einen ruhigen Schlaf fördern. Denn beim Duschen werden lästige Allergene wie Pollen, Tierhaare und Hausstaub aus den Haare gespült. So stellen Allergiker sicher, dass sie die Plagegeister nicht mit ins Bett nehmen. Da diese Allergene vor allem über die Luft und die Schleimhäute in den Körper gelangen, kann auch eine Nasendusche helfen, Allergene mit einer Salzlösung aus der Nase zu schwemmen.

Duschen bei Allergien: Das sollten Allergiker außerdem beachten

Bei Allergien mit einer bestehenden Neigung zu Hautirritationen oder Neurodermitis sollten Betroffene beim Duschen außerdem darauf achten, die Haut nicht zu stark zu belasten. So können parfümierte Seifen, Duschgels und Schaumbäder die Haut reizen. Zudem gilt die Regel: Je stärker ein Reinigungsprodukt schäumt, desto stärker trocknet es die Haut aus. Auch heißes Wasser und starkes Reiben mit einem Handtuch stresst die Haut und sollte vermieden werden. Besser: Die Haut abtupfen und mit lauwarmen Wasser duschen. Wer Neurodermitis hat, sollte die Haut nach dem Duschen eincremen.

Tipps für Allergiker: Maßnahmen für einen erholsamen Schlaf

Neben der abendlichen Dusche, können ein paar einfache Regeln Allergikern zu einem ruhigen Schlaf verhelfen:

  • Ziehen Sie Straßenkleidung aus, bevor sie das Schlafzimmer betreten und lagern sie die Klamotten in einem anderen Raum
  • Nutzen Sie bei einer Hausstauballergie spezielle Allergikerbettwäsche, wechseln Sie diese regelmäßig und waschen Sie sie bei 60 Grad
  • Lassen Sie Haustiere nicht ins Schlafzimmer
  • Nutzen Sie bei einer Pollenallergie spezielle Pollengitter während der Pollensaison und Lüften Sie Räumen, wenn die Pollenbelastung an niedrigsten ist, z.B. bei Regen
  • Achten Sie auf richtiges Lüften der Wohnräume, um Schimmelpilzbefall vorzubeugen
  • Bei wiederkehrenden Beschwerden kann der Arzt die Behandlung mit Medikamenten, wie Antihistaminika anordnen oder eine Hyposensibilisierung durchführen

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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