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Öko-Test untersucht Babyöle: Diese Pflegeprodukte sind für die zarte Kinderhaut geeignet

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Von: Laura Knops

Ein Baby liegt eingewickelt in ein Handtuch auf seinem Bauch (Symbolbild).

Pflegeöle für Babys dürfen die empfindliche Haut nicht reizen und müssen daher frei von schädlichen Inhaltsstoffen sein (Symbolbild). © imago images / agefotostock

Öko-Test hat 20 Pflegeöle für Babys untersucht. Die meisten Produkte sind für zarte Kinderhaut zu empfehlen - zwei bekannte Marken fallen allerdings aufgrund kritischer Stoffe im Test durch.

Frankfurt am Main – Egal ob bei der Reinigung, einer Massage oder als Badezusatz: Öle speziell für Kleinkinder schützen die kindliche Haut sanft vor äußeren Einflüssen – und das auch im Winter. Doch die empfindliche Haut von Babys braucht eine besondere Pflege. Eltern sollten daher bei der Wahl der Pflegeprodukte auf möglichst natürliche und schadstoffarme Kosmetik achten. Das Verbrauchermagazin Öko-Test hat nun 20 parfümfreie Babyöle auf bedenkliche Inhaltsstoffe untersucht. Das Ergebnis: Die meisten Produkte frei von bedenklichen Inhaltsstoffen, von zwei raten die Experten allerdings ab.

Babyöle im Öko-Test: Diese Pflegeprodukte sind für die Haut von Kindern geeignet

Besonderen Wert legten die Experten auf Rückstände bedenklicher Duftstoffe, welche allergische Reaktionen auslösen und sich im menschlichen Fettgewebe anreichern können. Die gute Nachricht: auch in den parfümierten Pflegeölen konnte Öko-Test keine Duftstoffe nachweisen. Insgesamt acht der getesteten parfümfreien Babyöle erhielten die Note „sehr gut“ und sind damit uneingeschränkt zu empfehlen. Darunter bekannte Marken wie Weleda und Bübchen. Doch auch Pflegeöle von Discountern wie Rossmann oder Dm gehören zu den Testsiegern. Zu den Produkten, die ohne Schadstoffe wie Phlatate oder halogenorganische Verbindungen auskommen, gehören:

Babyöle im Öko-Test: Parradinöl in einzelnen Produkten

Doch nicht alle Produkte konnten im Test überzeugen: Zwei der getesteten Babyöle fielen im Test durch. So erhielt das „Ultra sensitive Pflegeöl“ von Penaten lediglich ein „ausreichend“, das „Baby Streichelzart Pflege Öl“ von Nivea sogar nur die Note „mangelhaft“. Beide Produkte bestehen laut dem Labor vor allem aus Paraffinöl, auch „Paraffinum Liquidum“ genannt. Nach Angaben von Öko-Test kann Paraffinöl einerseits die natürliche Hautbarriere schädigen. Andererseits wird Paraffinöl häufig aus Mineralöl hergestellt. Aromatischen Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) gelten als krebserregend und haben daher in Pflegeprodukten für Kinder nichts zu suchen.

Babyöle im Öko-Test: Große Preisunterschiede

Die Produkttester von Öko-Test kritisieren zudem die enormen Preisunterschiede zwischen den Produkten. Manche der getesteten Pflegeöle kosten zwanzig Mal mehr, verglichen mit den günstigsten Ölen im Test. Schuld daran sind vermutlich die verwendeten Inhaltsstoffe. So enthalten günstigere Produkte in der Regel Sonnenblumen-, Soja- oder Paraffinöl als Basis, während in anderen Babyölen meist teurere Hauptbestandteile wie Mandel-, Sesam- oder Aprikosenöl zu finden sind.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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