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Cannabis: Überwiegen doch die Nebenwirkungen? Wie CBD und THC Körper und Psyche beeinflussen

  • Juliane Gutmann
    VonJuliane Gutmann
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Cannabis kann positive Effekte im Körper entfalten – oder fatale Folgen für den Konsumenten haben. Medizinisches Cannabis bis mögliche Psychose: ein Überblick.

Gras, Weed oder Marihuana: Cannabis kennt jeder – wenn auch nur vom Hörensagen. Im Grunde steht der Begriff Cannabis für die Hanfpflanze, deren Bestandteile berauschende Wirkung entfalten können – sofern die weibliche Pflanze konsumiert wird. In Deutschland zählt Cannabis nach dem deutschen Betäubungsmittelgesetz zu den illegalen Suchtmitteln, das nur in Form von medizinischem Cannabis Verwendung finden darf. In vielen anderen Ländern wurde die Pflanze entkriminalisiert und darf in bestimmten Mengen angebaut und konsumiert werden.

Gegen unkontrollierten Cannabiskonsum sprechen eine Reihe von möglichen Effekten. Doch gleichzeitig finden sich einige Argumente, die für eine Legalisierung sprechen. Folgende Fakten rund um Cannabis helfen Ihnen bei der Einschätzung.

Was ist Cannabis?

Die indische Hanfpflanze wird als Cannabis bezeichnet. Sie enthält den psychoaktiven Wirkstoff Tetrahydrocannabinol (THC), der wesentlich zur berauschenden Wirkung von Cannabis beiträgt. In Verbindung mit der Cannabispflanze fallen oftmals die Begriffe Marihuana und Haschisch. Bei ersterem, auch Gras genannt, handelt es sich um die getrockneten Blütenblätter, Stängel und Blätter von Cannabis. Wie der Wohlfahrtsverband Caritas informiert, versteht man unter Haschisch das getrocknete Harz aus den Drüsenhaaren der weiblichen Pflanze. In der Regel wird Cannabis mit Tabak gemischt und dann geraucht. Auch in Brownies oder Kuchen kann Cannabis hinzugefügt und dann gebacken werden. Hier setzt die Wirkung aber meist zeitverzögert ein, wohingegen es beim Rauchen sofort zum Rauschgefühl kommt.

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Wie wirkt Cannabis?

Die Wirkung von Cannabis ist auf Cannabinoide zurückzuführen, die ausschließlich in Hanf vorkommen und viele Funktionen im Körper beeinflussen. Wie die Techniker Krankenkasse (TK) informiert, können Wirkstoffe aus der Cannabispflanze an Cannabinoid-Rezeptoren im menschlichen Nervensystem andocken und so etwa berauschende oder schmerzlindernde Effekte auslösen. Zu den Cannabinoiden gehören laut TK unter anderem:

  • Delta-9-Tetrahydrogencannabinol THC
  • Cannabidiol (CBD)
  • Cannabinol (CBN)
  • Cannabichromen (CBC)

Unterschiede „normales Cannabis“ und CBD: Gesetzliche Regeln im Überblick

CBD steht für Cannabidiol, eines der Hauptcannabinoide der Cannabispflanze. Als Reinstoff ist CBD derzeit nicht dem Betäubungsmittelgesetz unterstellt, wie das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) informiert. Doch nicht jede Form von CBD-Cannabis ist legal. So dürfen in Deutschland keine CBD-Produkte verkauft oder konsumiert werden, die zu viel des berauschend wirkenden Cannabinoids THC enthalten. Wie das Fachblatt PTAheute informiert, bleibt der Anbau von Hanf in der EU nur dann straffrei, wenn weniger als 0,2 Prozent THC in der Pflanze enthalten ist. Einen europaweit einheitlichen Grenzwert für Lebensmittel gebe es aber laut Verbraucherzentrale nicht. Jedoch führt PTAheute Richtlinien auf, die das Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin für Hersteller und Lebensmittelüberwachung herausgegeben hat.

Die Grenzwerte von THC

  • Fünf Mikrogramm THC je Kilogramm für nicht alkoholische und alkoholische Getränke
  • 5.000 Mikrogramm pro Kilogramm für Speiseöle
  • 150 Mikrogramm pro Kilogramm für alle anderen Lebensmittel

Konkret heißt das: Wenn der THC-Gehalt in Cannabis-Produkten nicht bekannt ist, sollte man die Finger davon lassen. Wenn etwa Händler Cannabis in Blütenform verkaufen, können überschrittene THC-Grenzwerte zum Problem werden, informiert Puls als Jugendprogramm des Bayerischen Rundfunks.

Stress nachhaltig reduzieren – mit bewährten Entspannungstechniken

Frau macht Yoga-Pose
Meditation ist eine Technik, mit deren Hilfe man in den Moment findet, statt sich in Gedanken zu verlieren. Wie die Techniker Krankenkasse weiter informiert, lernen Sie im Rahmen der Mediation, Gedanken kommen und gehen zu lassen, ohne diese festzuhalten oder zu bewerten. Das Ziel: Abstand zum alltäglichen Stress gewinnen. Krankenkassen, Yoga-Studios und auch viele Fitnessstudios bieten Kurse an. Auch mithilfe von Apps kann man ausprobieren, ob Meditation etwas für einen ist.  © Marcos Castillo/Imago
Frau macht Yoga-Übung
Yoga kräftigt und dehnt auch die tiefliegenden Muskelgruppen. Doch die fernöstliche Lehre, die viele körperliche, aber auch geistige Übungen umfasst, kann mehr. Denn die Entspannungsübungen im Yoga verlangsamen die Atmung, was beruhigende Wirkung auf den gesamten Organismus hat. Wer sich ausprobieren möchte, sieht sich mit einer Fülle von Angeboten konfrontiert. Yoga- und Fitnessstudios, aber auch Krankenkassen und Volkshochschulen bieten Kurse an.  © svyatoslav lipinskiy/Imago
Junge Frau liegt in Sportklamotten auf einer Yoga-Matte.
Viele Menschen schwören auf progressive Muskelentspannung, wenn sie zur Ruhe kommen wollen. Das Prinzip dahinter: Durch gezielte An- und Entspannung der Muskeln verringert sich die Aktivität der Nerven und die psychische Anspannung nimmt ab. Wie die AOK weiter informiert, kann man nach vorheriger Anleitung durch einen entsprechend ausgebildeten Therapeuten die Übungen auch selbstständig durchführen. © Ivan Gener/Imago
Frau liegt mit geschlossenen Augen im Gras
Autogenes Training ist ein Entspannungsverfahren, das über gedankliche Konzentration zur Ruhe finden lassen soll. Hier werden nicht, wie bei der progressiven Muskelentspannung, Muskeln bewusst angespannt und entspannt. Wie die Neurologen und Psychiater im Netz weiter informieren, ist es viel mehr eine Art Selbsthypnose, die beim autogenen Training stattfindet. Mithilfe von Mantra-artigen Übungsformeln (z. B. „Der rechte Arm ist ganz schwer“ oder „Der rechte Arm ist ganz warm“) soll erreicht werden, dass der gesamte Organismus zur Ruhe kommt. Kurse finden Sie unter anderem bei Ihrer Krankenkasse und der Volkshochschule.  © Olga Pankova/Imago
Frau atmet tief durch an der frischen Luft.
Atemtechniken helfen dabei, starken Stress zu reduzieren. Bei Anspannung flacht die Atmung in der Regel ab, die Luft wird nicht weiter als in den Brustraum eingeatmet. Eine ruhige, regelmäßige Bauchatmung führt aber dazu, dass sich Muskeln entspannen und der Körper besser durchblutet wird. Auch der Blutdruck kann so gesenkt werden. Und so sieht eine gesunde und tiefe Bauchatmung nach der 4/7/11-Regel aus: 4 Sekunden einatmen, 7 Sekunden ausatmen und das ganze 11 Minuten durchhalten. © Imago
Fröhliche, in eine Decke gehüllte junge Frau sitzt mit einer Tasse heißer Schokolade auf der Terrasse eines Bungalows
Achtsamkeit hat sich der Techniker Krankenkasse zufolge in vielen Studien als wirksam zur Stressreduktion erwiesen. In anerkannten Kursen zur „Mindfulness Based Stress Reduction“ würden Techniken erlernt werden, die helfen, im Hier und Jetzt statt in der Vergangenheit oder in der Zukunft zu sein – und das nicht nur körperlich, sondern auch mental. Ein wichtiger Aspekt: Achtsam sein bedeutet, jegliche Bewertung aus den Gedanken zu verbannen. Der Moment, die Atmung, die Geräusche im außen werden also ausschließlich wahrgenommen, man denkt an nichts.  © Aleksei Isachenko/Imago
Frau wandert auf den Heimgarten
Viele Menschen machen intuitiv das Richtige, wenn sie sich gestresst fühlen. Sport empfinden viele als sehr gutes Ventil, um Druck abzulassen. Der Techniker Krankenkasse zufolge zählt Sport zwar nicht zu den typischen Entspannungstechniken, man spricht vielmehr von einer sogenannten passiven Methode.  © Imago
Frau liegt in der Badewanne
Zu den sogenannten passiven Methoden zählt nicht nur der Sport. Auch eine entspannte Auszeit in der Badewanne, ein Spaziergang oder Zeit mit einem guten Buch können den Stresslevel enorm senken, indem sie Zufriedenheitserlebnisse schaffen, so die Techniker Krankenkasse.  © Imago

Was sind die Nebenwirkungen von Cannabis? Effekte von CBD und THC im Überblick

Die in Cannabis enthaltenen Cannabinoide haben im Körper unterschiedliche Effekte. Sie entfalten Wirkung im Gehirn, im Nervensystem, aber auch auf Herz und Kreislauf. Was die Wirkung von Cannabis-Produkten neben der Zusammensetzung der Inhaltsstoffe ebenfalls maßgeblich beeinflusst: Die Substanzen wirken nicht bei jedem Menschen gleich. So kann etwa THC einerseits Ängste lindern, in manchen Fällen allerdings auch auslösen, wie die Barmer Krankenkasse informiert. Für die Stärke der Wirkung und Nebenwirkungen spiele die Dosis eine wichtige Rolle, so die Barmer weiter.

THC und CBD als Hauptbestandteile von Cannabis entfalten unterschiedliche Wirkungen. Die Barmer zeigt in einer Übersicht, wie sich THC positiv im Körper auswirken kann:

THC: Mögliche positive Auswirkungen

  • THC kann die Kreativität steigern.
  • Die Substanz hat beruhigende, aber auch leicht euphorisierende Wirkung auf die Psyche.
  • Ängste können abnehmen.
  • Auch eine intensivere Wahrnehmung von Sinneseindrücken ist nach dem Konsum möglich.
  • THC-Konsum kann das Wohlbefinden steigen.
  • Eine Verbesserung der Koordination ist möglich – allerdings auch eine Verschlechterung.
  • THC entfaltet schmerzlindernde Wirkung und entspannt die Muskulatur.
  • Kann Übelkeit und Erbrechen reduzieren.
  • Der Konsum von THC steigert in der Regel den Appetit.

Mögliche Nebenwirkungen von Cannabis durch das enthaltene THC

  • Verschlechterung der Koordination
  • Angstzunahme
  • Halluzinationen nach hohen Dosen
  • Schwierigkeiten beim Denken, Aufmerksamkeitsstörungen
  • Übelkeit
  • Herzklopfen
  • Absinken des Blutdrucks, eventuell mit Schwindel
  • Absinken des Augeninnendrucks

Wie wirkt CBD im Körper?

CBD ist das zweithäufigste Cannabinoid nach THC in Cannabis, wirkt aber nicht berauschend. Es gilt als harmlos, weil es nicht wie THC negativen Einfluss auf die Psyche haben kann. Wie die Apotheken Umschau berichtete, schrieb die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 2018 in einer Stellungnahme, dass Cannabidiol beim Menschen keine Effekte zeige, die auf ein Missbrauchs- oder Suchtpotenzial hindeuteten. Für jemanden, der auf der Suche nach Drogenrausch ist, sei CBD kaum geeignet.

Zu den vermeintlich gesundheitsförderlichen Wirkungen von CBD gibt es allerdings wenige Studien. Was allerdings als belegt gilt: CBD hilft bei Epilepsie. Auf dem deutschen Markt gibt es ein CBD-haltiges Arzneimittel, das für bestimmte Epilepsie-Formen zugelassen ist, informiert die Barmer. Auch in Hinblick auf psychische Erkrankungen könnte CBD heilsame Effekte entfalten. So zitiert die Apotheken Umschau eine Studie der Universität Köln, die an 40 Patienten mit Schizophrenie geprüft hat, wie sich die Behandlung mit CBD auswirkt. Im Vergleich mit einem Standard-Medikament hatte CBD genauso gut gewirkt, bei deutlich weniger Nebenwirkungen. Das Fazit der Studienleiter laut Apotheken Umschau: Während das rauschauslösende Cannabinoid THC Psychosen auslösen kann, wenn es an entsprechenden Rezeptoren im Gehirn andockt, scheint CBD dem sogar entgegenzuwirken.

Auch wenn für folgende Wirkungen von CBD die wissenschaftliche Grundlage weitgehend fehlt, schwören einige Verfechter des Wirkstoffs auf positive Effekte bei:

  • Schlafproblemen
  • Stoffwechsel- oder Hauterkrankungen
  • Übergewicht, weil CBD den Appetit zügeln soll
  • Akne
  • Unruhe
  • Schmerzen
  • Ängsten
Cannabisblüten zur medizinischen Behandlung: Seit 2017 können Mediziner und Medizinerinnen in Deutschland im Einzelfall Cannabisarzneimittel verschreiben. (Symbolbild)

Cannabis gegen Schmerzen: Wann medizinisches Cannabis Anwendung findet

Der pharmakologische Nutzen der Hanfpflanze ist mittlerweile für mehrere Krankheiten und Symptome wissenschaftlich belegt. Deshalb haben Patienten mit schwerwiegenden Krankheiten unter bestimmten Voraussetzungen seit März 2017 Anspruch auf Cannabis als Arznei, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) beschlossen hat. Sowohl der Wirkstoff THC als auch Schmerzmittel auf Basis von Cannabis sind seitdem für medizinische Zwecke zugelassen. Doch auch wenn es bereits einige Medikamente mit Cannabinoiden aus der Hanfpflanze auf dem Markt gibt, ist Medizinal-Cannabis nur für den Ausnahmefall gedacht, wenn andere Therapien nicht anschlagen. Es herrscht eine strenge Verschreibungspflicht.

Nachgewiesen: Bei diesen Erkrankungen und Symptomen wirkt medizinisches Cannabis

Bei folgenden Erkrankungen und Symptomen wurde ein Nutzen von medizinischem Cannabis nachgewiesen, wie die KBV, das Bundesgesundheitsministerium und die Techniker Krankenkasse informieren:

  • Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen bei Menschen mit chemotherapeutisch behandelter Krebskrankheit
  • Spastiken aufgrund von Multipler Sklerose (MS)
  • Schmerzen im Rahmen chronischer Erkrankungen
  • Angststörungen
  • Schlafstörungen
  • Tourette-Syndrom
  • ADHS (hier gibt es kaum wissenschaftliche Belege, wie die TK informiert)

Medizinisches Cannabis gegen Depressionen?

Keine Wirksamkeit von medizinischem Cannabis besteht einem 2019 erschienen wissenschaftlichen TK-Report zum Thema „Cannabis als Medizin“ zufolge bei folgenden Erkrankungen:

Cannabis auf Rezept: In diesen Fällen zahlt die Krankenkasse

Jeder Haus- und Facharzt darf getrocknete Cannabisblüten und -extrakte sowie medizinisches Cannabis wie Arzneimittel mit den Wirkstoffen Dronabinol und Nabilon verordnen, so die Kassenärztliche Bundesvereinigung. Von der Krankenkasse werden Cannabisarzneimittel bezahlt, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind, so das Bundesgesundheitsministerium:

  • Es handelt sich um eine schwerwiegende Erkrankung.
  • Es gibt keine Alternative zur Behandlung mit medizinischem Cannabis oder die Alternative kann im Einzelfall nach der begründeten Einschätzung des Arztes oder der Ärztin nicht zur Anwendung kommen.
  • Es besteht die Aussicht auf eine positive Beeinflussung des Krankheitsverlaufs oder auf den Zustand des Patienten.

Mögliche negative Folgen von Cannabis-Konsum

Das Suchtpotenzial von Cannabis wurde bisher unterschätzt, informiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (bmbf). Denn körperlich mache sich die Abhängigkeit nur durch leichte Entzugserscheinungen, wie etwa Unruhe, bemerkbar. Studien würden allerdings zeigen, dass bis zu zehn Prozent der Cannabis-Konsumenten die Kriterien der Abhängigkeit erfüllen, wenn man auch die psychischen Symptome berücksichtigt, so das BMBF weiter.

Eine Cannabis-Sucht kann sich der Techniker Krankenkasse zufolge wie folgt äußern:

  • Sie schaffen es nicht, Ihren Cannabiskonsum zu reduzieren oder ganz einzustellen.
  • Sie fühlen sich oft unruhig, ängstlich, aggressiv oder depressiv.
  • Ihre Leistungsfähigkeit in Schule oder Beruf nimmt ab.
  • Sie fehlen öfter unentschuldigt.
  • Eine Cannabis-Abhängigkeit geht oft mit dem Aufgeben von Hobbys einher.
  • Auch sozialer Rückzug kann ein Anzeichen sein.
  • Es häufen sich Probleme mit dem Partner, in der Familie oder im Freundeskreis.
  • Sie verheimlichen Ihren Konsum.

Bei langjährigem Cannabis-Konsum: Psychische Krankheiten möglich

Auch psychische Krankheiten können durch Cannabis auftreten, etwa Psychosen. Wie die Zeit eine britische Studie zitiert, hatten diejenigen, die täglich Cannabis konsumierten, im Vergleich zu anderen ein dreimal so großes Risiko, an einer Psychose zu erkranken. Umgekehrt gaben knapp 30 Prozent der Befragten mit Psychose an, jeden Tag Cannabis zu konsumieren, heißt es weiter im Zeit-Bericht.

Auch das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) informiert über Diagnosen von paranoider Schizophrenie, die auf langjährigen Cannabis-Konsum zurückgeführt werden können. Wie das RND den Kinder- und Jugendpsychiater Rainer Thomasius zitiert, geht dieser zwar davon aus, dass die Fälle von paranoider Schizophrenie – eine psychische Erkrankung aus der Gruppe der Psychosen –, bei denen die Betroffenen gewalttätig werden, selten sind. Allerdings würde es vor Gericht immer wieder zu Tötungsdelikten kommen, in welchen die zugrunde liegende psychische Krankheit der Täter auf missbräuchlichen Cannabis-Konsum zurückgeführt werden kann.

Rubriklistenbild: © Boris Roessler/dpa

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Kommentare

VollblutAlkoholiker
(1)(0)

so ein schmarn... aber gut mir wurscht