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Stiftung Warentest prüft Deos: Welche sind gut, welche wirken nicht?

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Von: Christine Pander

Ein Mann in Businesskleidung sitzt auf einer weißen Ledercouch und hat eine Wäscheklammer auf der Nase (Symbolbild).

Versagt das Deo, ist guter Rat teuer (Symbolbild) © Paul von Stroheim/Imago

Die warme Jahreszeit fördert sie wieder zu Tage: Müffelnde, schwitzende Achseln. Da kommt eine Prüfung von 19 Deos durch die Stiftung Warentest doch gerade recht. Die Sieger, die Verlierer:

Berlin – Soviel steht fest: In Sachen Deodorants ist leider Müffelalarm zu befürchten. Denn die allermeisten Mittel entsprechen nicht dem, was sich zumindest die Tester von einem ordentlichen Anti-Schweißmittel versprechen. Von 19 Produkten erhalten daher nur sechs, ein unisex und fünf Frauendeodorants, eine gute Note.

Deos bei der Stiftung Warentest: Nach diesen Kriterien wird geprüft

Besonders negativ fallen Naturprodukte im Test auf: Von ihnen ist der Warentest zufolge nicht viel zu erwarten. Drei Mittel fallen mit der Note mangelhaft durch im Test. „Auch wenn für zertifizierte Naturkosmetik teils strenge Regeln gelten, stehen auch deren Anbietern doch Inhaltsstoffe zur Verfügung, die Bakterien in Schach halten können. Das zeigte sich in unserem letzten Deo-Test 2019: Damals schnitten zwei Naturkosmetik-Deos mit der Note Gut ab“, schreiben die Tester.

Nach diesen Kriterien haben die Tester geprüft:

Auch die Inhaltsstoffe hatten die Tester besonders im Blick. In einem Produkt fanden sie den umweltkritischen Stoff Cyclopentasiloxan D5. In Bezug auf Aluminium und andere deklarationspflichtige Duftstoffe hatten die Experten jedoch nichts zu beanstanden.

In puncto Werbeversprechen liegt einiges im Argen: Besonders oft werben die Hersteller damit, dass ihr Deodorant 48 Stunden Sicherheit und Schutz gegen Gerüche und Schwitzen bietet. Doch kann ein Mittel so etwas überhaupt realistisch leisten? Die Warentester wollten es genau wissen und zogen den Schluss: „Wir gehen davon aus, dass Erwachsene sich in der Regel täglich waschen. So lange sollte unserer Meinung nach ein gutes Deo durchhalten“, schreiben die Tester. Das haben aber nicht alle geschafft.

Das sind die Testsieger:

Das sind die Testverlierer:

Vor allem die Debatte um Aluminiumsalze in Deodorants wurde von Experten in der Vergangenheit immer hitzig geführt und sorgte für Schlagzeilen:* Diesbezüglich gibt es nun aber sogar vom Bundesinstitut für Risikobewertung Entwarnung. Aluminiumhaltige Anti­transpirantien seien weniger riskant für den Körper als lange angenommen.

Gesundheitliche Beein­trächtigungen durch Aluminium-Aufnahmen über die Haut seien zudem unwahr­scheinlich. Durch die Haut werde signifikant weniger Aluminium aufgenommen, als auf der früheren, begrenzten Daten­basis berechnet.
*Ruhr24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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