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Corona-Impfung: Was tun, wenn man sich nach der ersten Impfung ansteckt?

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Von: Christine Pander

Inzwischen haben schon einige die erste Corona-Impfung erhalten. Vollständigen Schutz bringt jedoch erst die zweite Impfung. Was tun, wenn man sich zwischen den Impfungen infiziert?

Berlin – Fakt ist: Der vollständige Impfschutz tritt je nach Vakzin, also je nach verabreichtem Impfwirkstoff, erst 7 bis 28 Tage nach der zweiten Impfung ein. Grundsätzlich gibt aber auch selbst die vollständige Impfung keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Erkrankung mit Covid-19, betont das Gesundheitsministerium. Die Verläufe sind dann in der Regel zwar milder oder ohne Symptome, eine Ansteckung kann aber nicht ganz ausgeschlossen werden. 

Corona-Impfung: Empfehlung der STIKO bei Infektion nach Impfung

Theoretisch ist es also möglich, dass man sich zwischen den zwei Impfterminen ansteckt. Gesundheitsminister Jens Spahn appelliert daher regelmäßig, sich auch nach der erfolgten Impfung weiterhin an die geltenden Hygienemaßnahmen zu halten.

Sollte es zu einer Infektion zwischen den beiden Impfungen kommen, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO), mindestens sechs Monate nach einer vollständigen Genesung oder beim symptomfreien Verlauf sechs Monate nachdem ein Arzt die Diagnose gestellt hat, die zweite Impfdosis zu verabreichen.

Corona-Impfung: So kann der Termin wegen Krankheit abgesagt werden

Dieselbe Zeitspanne gilt bei der Erstimpfung für Personen, die bereits eine Corona-Infektion hinter sich haben. Die Empfehlung, sechs Monate zeitlichen Abstand bis zur Impfung zu halten, beruht auf der vermuteten Immunität nach einer Corona-Infektion und soll sogenannten überschießenden Nebenwirkungen vorbeugen. Betroffene, die sich nach der ersten Impfung mit dem Corona-Virus angesteckt und bereits einen Termin für die Zweitimpfung haben, sollte diesen daher zunächst absagen.

Wenn Sie sich im Impfzentrum registriert haben*, können Sie den Termin wie folgt stornieren:

Grundsätzlich gibt es im Hinblick auf die aktuelle Datenlage nach Angaben der STIKO derzeit keine Hinweise darauf, dass die Sicherheit, Wirksamkeit und Verträglichkeit der Corona-Schutzimpfung durch eine durchgemachte Infektion beeinträchtigt wird. Aus diesem Grund ist es Experten der STIKO zufolge auch nicht notwendig, sich vor der Erstimpfung auf Antikörper testen zu lassen.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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