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Locken: So kriegen Sie Ihre wilde Mähne unter Kontrolle

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Von: Anna Katharina Küsters

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Menschen mit Locken kennen den täglichen Kampf: Die Haare scheinen ein sehr stures Eigenleben zu haben. Doch mit den richtigen Tipps klappt die Pflege!

München – Über unsere Kopfhaare zerbrechen sich noch heute viele Forschende den Kopf. Denn so simpel und alltäglich unsere natürliche Kopfbedeckung erscheinen mag, so sehr steckt sie doch voller Geheimnisse. Die Ursache für lockiges Haar ist in den Genen jedes einzelnen Menschen versteckt. Liegen die Haarfollikel und Haarwurzeln von Menschen in der Kopfhaut eher schräg, ist das aus ihnen herauswachsende Haar lockig. Die Pflege von lockigem Haar ist oft nicht ganz einfach, denn sie haben eine sehr eigensinnige Struktur. Doch mit der richtigen Pflege bekommen auch Lockenköpfe ihre Frisur in den Griff!

Locken: So kriegen Sie Ihre wilde Mähne unter Kontrolle

Die Struktur von lockigem Haar ist eigensinnig und durch Bürsten nicht unbedingt leicht durch unter Kontrolle zu bringen. Grundsätzlich sind Locken trockener als glatte Haare, werden schneller spröde und brüchig. Haare bestehen aus Faserproteinen, genauer gesagt aus Keratinen. Sind die Haare gelockt, ist die Proteinzusammensetzung etwas anders als bei glattem Haar. Das bedeutet unter anderem, dass Menschen die Pflege anpassen müssen, um einen strohigen Strubbelkopf zu vermeiden.

Bei der Pflege können folgende Komponenten auf die Locken abgestimmt werden:

Wer bei den einzelnen Schritten bestimmte Dinge beachtet, kann sich ab sofort über seine gesunden und schönen Locken freuen.

Zu sehen ist eine Frau mit rot-blonden Locken vor einem rosafarbenen Hintergrund. (Symbolbild)
Lockige Haare brauchen nur eine Wäsche pro Woche. (Symbolbild) © YAY Images/Imago

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Locken: So oft müssen Sie Ihre Haare waschen

Menschen mit sehr lockigem Haar haben es gut. Sie müssen ihre Haare in der Regel nur ein Mal pro Woche waschen*. Häufigeres Waschen trocknet die Haare unnötig aus und macht sie strohig. Ist Ihr Haar nur leicht gewellt, dann lohnt es sich, zwei bis drei Mal in der Woche zu Shampoo zu greifen. Beim Shampoo-Kauf gibt es ebenfalls ein paar Dinge zu beachten. Es sollte sulfatfrei sein und Feuchtigkeit spenden. Milde Shampoos ohne viele Zusätze schonen Locken und bringen ihnen ihre Sprungkraft zurück.

Statt Shampoo können Sie aber auch einfach Conditioner zum Reinigen nutzen. Das schont die Kopfhaut und die Haare. Diese Methode nennt sich „Co-Washing“. Dabei wählen Sie speziellen Conditioner aus, der keine Sheabutter oder Olivenöl enthält. Ätherische Öle oder Aloe Vera hingegen sind gute Inhaltsstoffe, die den Locken Feuchtigkeit bringen. Unter warmem Wasser dürfen Sie sich nun eine lange Kopfmassage gönnen, denn der Conditioner sollte mindestens fünf Minuten Zeit zum Einwirken bekommen. Aufgrund der längeren Einwirkungszeit löst sich mit der Zeit auch der Schmutz auf der Kopfhaut, denn in jedem Conditioner stecken auch reinigende Inhaltsstoffe.

Locken: Den Föhn besser weglassen

Föhnen schadet lockigen Haaren, denn es macht sie noch trockener und spröder. Das gilt übrigens auch, wenn Sie zu Schuppen neigen. Am besten trocknen Lockenköpfe ihre Mähne an der Luft. Im Winter ist das natürlich nicht immer möglich, besonders wenn es morgens schnell gehen muss. Dann lohnt es sich, einen Diffusor-Vorsatz für den Föhn zu kaufen. Ein Diffusor trocknet die lockigen Haare schonender und weniger aggressiv. Beim Trocknen lohnt es sich außerdem, die Finger aus den Haaren zu lassen. Wer sich ständig durch die Haare fährt, zerstört die sich kringelnde Struktur der Locken.

Lockige Haare: Pflege von außen und innnen

Auch nachts können Sie noch etwas für Ihre Locken tun. Wenn Sie strubbelige Einzelgängerhaare vermeiden wollen, flechten Sie sich nachts Zöpfe oder schließen Sie die Haare in einem Dutt zusammen. So stehen sie morgens zum einen nicht so wild vom Kopf ab, zum anderen können Sie abends noch pflegendes Öl für sensitive Haare und Kopfhaut darauf geben, welches über Nacht dann einziehen kann und die Locken mit Feuchtigkeit versorgt. Schöne und gesunde Haare können Sie noch mit ausgewogener Ernährung und Inhaltsstoffen unterstützen. *bw24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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