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Festes Shampoo und Duschgel: Plastikfreie Alternativen für empfindliche Haut

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Von: Laura Knops

Verschiedene Sorten Seife sind übereinander angeordnet (Symbolbild).
Ein Stück Seife - mehr braucht man mit nicht zum Duschen (Symbolbild). © imago images / Imaginechina-Tuchong

Nachhaltige und umweltbewusste Pflegeprodukte erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Festes Shampoo und Duschgel ist daher ideal für alle, die auf Plastik im Badezimmer verzichten möchten. Die plastikfreie Alternative hat zudem einen niedrigen pH-Wert und ist damit auch für empfindliche Haut geeignet.

Frankfurt/Main – Egal ob Duschgel, Shampoo oder Conditioner – Plastikfreie Alternativen zu herkömmlichen Pflegeprodukten aus der Flasche werden immer beliebter. Feste Duschgele und Shampoos kommen ohne umweltschädliche Verpackung aus und schonen die Haut. Laut Untersuchungen von Öko-Test sind sie zudem frei von kritischen Inhaltsstoffen wie Parabenen und Silikonen. Erfahren Sie alles zu festem Shampoo und Duschgel – und warum die Produkte auch für Menschen mit empfindlicher Haut geeignet sind.

Festes Shampoo und Duschgel: Plastikfreie Hautpflege ist auch für empfindliche Haut geeignet

Festes Duschgel sieht zwar aus wie Seife, ist im Grunde jedoch genau das Gleiche wie Duschgel aus der Flasche. Bei der Herstellung wird dem flüssigen Shampoo das Wasser entzogen. Dadurch erhalten die festen Pflegeprodukte ihre kompakte Größe. Die Inhaltsstoffe bleiben dieselben, nur die Konsistenz ändert sich also. Im Vergleich zu herkömmlicher Seife ist festes Duschgel und Shampoo deutlich angenehmer für die Haut. Denn anders als Seife greifen feste Pflegeprodukte die Schutzbarriere der Haut nicht so stark an.

Der Grund: Seife wird auf Basis pflanzlicher oder tierischer Fette hergestellt, die mit Lauge gekocht werden. Dadurch hat Seife einen höheren pH-Wert und kann empfindliche Haut reizen und austrocknen. Für Menschen mit empfindlicher Haut ist herkömmliche Seife daher nicht geeignet. (Reinigungsmilch im Öko-Test: Kritische Stoffe in drei bekannten Marken – darunter ein Apotheken-Produkt)

Festes Shampoo und Duschgel: Praktische Alternative zu Shampoo- und Duschgelflaschen

Wer auf die plastikfreie Alternative zurückgreift, muss nicht auf Schaum und Duft verzichten. Denn festes Shampoo und Duschgel kann wie herkömmliche Seife verwendet werden. Dazu wird das feste Duschgel in der Hand aufgeschäumt und danach großzügig auf dem Körper oder in den Haaren verteilt.

Besonders praktisch ist das feste Shampoo im Urlaub und auf Reisen. Durch die kompakte Größe nimmt flüssiges Shampoo und Duschgel nicht nur mehr Platz im Kulturbeutel weg, sondern wiegt auch deutlich mehr als festes. Wer mit dem Flugzeug verreisen will, kann das feste Shampoo sogar mit ins Handgepäck nehmen.

Ein weiterer Vorteil: Feste Pflegeprodukte sind meist weitaus ergiebiger als flüssige Shampoos. Sie halten viel länger - und sind dadurch preiswerter. Viele Produkte sind zudem universell einsetzbar. Sie können sowohl als Shampoo als auch Duschgel verwendet werden. (Höhle der Löwen (VOX): Start-up Nui Cosmetics stellt veganes Make-up vor)

Festes Shampoo und Duschgel: Frei von Palmöl und Mikroplastik

Während flüssiges Shampoo und Duschgel häufig kritische Inhaltsstoffe zur Konservierung enthält, kommt festes Shampoo meist ohne bedenkliche Zusatzstoffe aus. Feste Duschgele und Shampoos werden in der Regel auf Basis von natürlichen Inhaltsstoffen hergestellt. Viele Hersteller verzichten bei der Produktion auf erdölbasierte Inhaltsstoffe wie Paraffine, Silikone oder Tenside. Ebenso wenig enthalten die meisten natürlichen Duschgele und Shampoos PEG/PEG-Derivate, welche im Verdacht stehen, die Haut durchlässiger für Fremdstoffe zu machen.(Allergien auf Naturkosmetik: Warum natürlich nicht unbedingt verträglicher ist)

Laut Öko-Test kommen die meisten festen Duschgele und Shampoos ohne kritische Inhaltsstoffe aus. Dazu zählen:

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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