Schwankender Blutdruck: Herz-Professor Heribert Schunkert erklärt acht Ursachen
Gesund leben

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Schwankender Blutdruck: Herz-Professor Heribert Schunkert erklärt acht Ursachen

Bluthochdruck ist eine stille Gefahr, die schwerwiegende Folgen haben kann. Expertenrat von Herz-Professor Heribert Schunkert: So sollten Sie mit …
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Achtung vor schwerer Leberkrankheit

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Verfettung vorbeugen

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Eine Fettleber kann zu schweren Folgeerkrankungen führen. Treten diese ein, zeigen sie sich durch zusätzliche Begleiterscheinungen.
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Oft zu spät erkannt

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Neue Medikamente Ozempic und Wegovy

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Neue Medikamente wie Ozempic und Wegogy ermöglichen Abnehmen ohne Diät und Sport. Hier analysieren Münchner Top-Wissenschaftler die neue Therapie und …
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Kohlenhydrate und Alkohol

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Zimt, Ingwer & Co.

Blutzucker senken mit Walnüssen und Ingwer: Zehn Lebensmittel, die Ihrem Zuckerhaushalt guttun

Wer unter einem erhöhten Blutzucker leidet, kann ihn mit bestimmten gesunden Lebensmitteln auf natürliche Weise senken.
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Linderung der Symptome

Ernährung bei Diabetes: Mit diesen Lebensmitteln bleiben Ihre Blutzuckerwerte stabil

Richtige Ernährung bei Diabetes ist ein zentraler Therapieansatz. So hilft eine ausbalancierte Diät, Blutzuckerwerte zu stabilisieren und Symptome zu …
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Diagnostik und Therapie

Diabetes: Wie Sie die Zuckerkrankheit erkennen und effektiv therapieren lassen können

Diabetes ist eine Stoffwechselstörung, die unbehandelt tödlich verlaufen kann. Es drohen Organschäden bis hin zu diabetischem Koma. Vermehrt leiden auch jüngere Menschen an der Zuckerkrankheit.

Diabetes oder Diabetes mellitus wird häufig als Alterskrankheit bezeichnet. Doch nicht nur ältere Menschen, auch Kinder und Jugendliche leiden immer häufiger an Diabetes. So hat sich die Zahl der Typ-2-Diabetes-Neuerkrankungen bei Jugendlichen in den letzten zehn Jahren verfünffacht, wie die Deutsche Diabetes-Hilfe informiert. Man geht in dieser Altersgruppe von aktuell 200 Neuerkrankungen jährlich aus, heißt es weiter. Betroffen seien ausnahmslos stark übergewichtige Jugendliche, deren Eltern und Großeltern bereits Typ-2-Diabetiker sind.

Dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge ist in Deutschland bei über sieben Prozent der Erwachsenen zwischen 18 und 79 Jahren bereits einmal Diabetes diagnostiziert worden – also bei rund 4,6 Millionen Menschen. Insgesamt sollen in Deutschland etwa acht Millionen Menschen von Diabetes betroffen sein, so die Deutsche Diabetes-Hilfe. Die Dunkelziffer liege aber wohl weitaus höher. Nach der­zeitigem Kenntnisstand seien rund 90 Prozent aller Diabeteserkrankungen dem Typ-2-Diabetes zuzuordnen, der vor allem durch Übergewicht und Bewegungsmangel gefördert wird. Bei Diabetikern – egal ob sie an Diabetes Typ 1 oder 2 leiden – führt eine Fehlregulation des Hormons Insulin dazu, dass der Blutzuckerspiegel dauerhaft erhöht ist. Wird Diabetes lange Zeit nicht erkannt oder nicht ärztlich überwacht, steigt das Risiko einer verminderten Lebenserwartung durch lebensbedrohliche Folgeerkrankungen.

Diabetes Zuckerkrankheit: Definition des Typ 1

Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Autoimmunerkrankung, bei der Betroffene kein oder kaum Insulin produzieren, informiert der Diabetes Ratgeber. Diese Form der Zuckerkrankheit ist auf eine Fehlreaktion des Immunsystems zurückzuführen, das sich gegen die Insulin produzierenden Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse richtet und diese zerstört. Je nachdem, wie ausgeprägt diese Autoimmunreaktion ausfällt, kann dies sogar zum totalen Ausfall der Insulinproduktion führen. Jährlich erkranken rund 3.100 Kinder und Jugendliche sowie 4.150 Erwachsene neu an Typ-1-Diabetes, so die Deutsche Diabetes-Hilfe.

Diabetes Zuckerkrankheit: Definition des Typ 2

Diese Diabetesform wird maßgeblich durch den Lebensstil beeinflusst. So gelten neben familiärer Veranlagung vor allem zu wenig Bewegung und Übergewicht beziehungsweise Fettleibigkeit als wichtigste Risikofaktoren für Diabetes Typ 2. Es handelt sich um die häufigste Diabetesform: Rund 95 Prozent der Betroffenen sind Typ-2-Diabetiker. Dem Portal Internisten im Netz zufolge leiden rund acht Millionen Menschen in Deutschland an Typ-2-Diabetes, etwa zwei weitere Millionen seien betroffen, ohne es zu wissen. Mit zunehmendem Körpergewicht steige das Risiko zu erkranken um das fünf- bis Zehnfache an, heißt es weiter. Je nach Ausprägung der Zuckerkrankheit kann diese im Fall vom Typ 2 oftmals ohne Medikamente behandelt werden. So sollen rund 50 Prozent der Typ-2-Diabetiker allein durch Ernährungsumstellung, Gewichtsreduktion und Bewegung ihren Blutzuckerspiegel wieder auf Normwerte senken können, so die Deutsche Diabetes-Hilfe.

Diabetes-Vorbote: Insulinresistenz rechtzeitig erkennen

Der Körper von Diabetikern kann das Hormon Insulin nicht mehr in ausreichenden Mengen produzieren – wie bei Typ-1-Diabetes – oder es nicht mehr gut verwerten, was sich bei Betroffenen mit Typ-2-Diabetes zeigt. Der Blutzuckerspiegel ist dadurch dauerhaft erhöht, was Blutgefäße und Organe wie die Nieren schädigt. Im schlimmsten Fall fallen Patienten ins diabetische Koma – mit lebensbedrohlichen Folgen.

Bis Diabetes-Typ-2 diagnostiziert wird, können bis zu zehn Jahre vergehen, wie das Portal Internisten im Netz informiert. Das liegt daran, dass sich lange Zeit keine Symptome bemerkbar machen. Als Ausgangspunkt für den Diabetes Typ 2 gilt die Insulinresistenz, doch auch diese wird häufig lange nicht erkannt. Erste Kennzeichen sind chronisch hohe Blutzucker- sowie Insulinspiegel, wie die Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention FET e. V. informiert. Doch Blutzucker- und Insulinwerte kann nur ein Arzt bestimmen. Nehmen Sie deshalb Kontrolltermine beim Arzt wahr. Vor allem Menschen mit genetischer Vorbelastung und Übergewicht sollten sich regelmäßig auf Insulinresistenz hin untersuchen lassen.

Diabetes: Aufgabe von Insulin im Körper

Insulin ist ein lebenswichtiges Hormon, das den mit der Nahrung aufgenommenen Zucker aus dem Blut in die Zellen schleust und sie so mit Energie versorgt. Diabetes führt zu einem Insulinmangel. Das hat zur Folge, dass der Zucker im Blut verbleibt, was den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt.

Diabetes-Typ-1-Therapie: Blutzuckerkontrolle, Insulintherapie, Ernährungsumstellung

Bei Diabetes gilt: Wird die Krankheit in einem frühen Stadium diagnostiziert, sind die Heilungschancen sehr gut. Je später die Diagnose einsetzt, desto wahrscheinlicher seien Folgeschäden am Herz-Kreislauf-System, wie der Norddeutsche Rundfunk schreibt. Wurde Diabetes Typ 1 oder Typ 2 diagnostiziert, stehen verschiedene Therapien zur Verfügung. Ihr behandelnder Arzt wird entscheiden, welche für Sie infrage kommt. 

Die Behandlung eines Typ-1-Diabetes setzt sich aus drei Bausteinen zusammen, wie der Diabetes Ratgeber informiert: Blutzuckerkontrolle, Insulintherapie und das Berechnen der Kohlenhydrate im Essen. Typ-1-Diabetiker müssen mehrmals täglich ihren Zuckerspiegel prüfen und sich die für sie optimale Menge Insulin zuführen. Welche Insuline in welcher Menge geeignet sind, bestimmt der behandelnde Arzt.

Diabetes-Typ-2-Therapie: Blutzuckerkontrolle, Bewegung, Insulintherapie

Im Fall von Diabetes Typ 2 ist oberstes Ziel, den Blutzuckerspiegel mithilfe von Lebensstiländerungen wie Ernährungsumstellung und regelmäßigen Sporteinheiten zu senken. Dies sei eine der vier Säulen der Diabetes-Therapie, wie das Deutsche Ärzteblatt informiert. Diese umfassen Gewichtsreduktion, das Senken des Blutzuckerspiegels und des Blutdrucks und das Erreichen normaler Blutfettwerte. Wenn ein gesunder Lebensstil nicht den gewünschten Effekt erzielt, kommen Medikamente zum Einsatz. Solange bei Typ-2-Diabetes die Insulinproduktion noch funktioniert, wird die medikamentöse Therapie zunächst in der Regel mit Antidiabetika begonnen. Metformin hat blutzuckersenkende Wirkung und ist der wohl bekannteste Vertreter dieser Arzneimittelgruppe. Produziert die Bauchspeicheldrüse im fortgeschrittenen Stadium von Diabetes Typ 2 wenig oder gar kein Insulin mehr, setzt die Insulintherapie ein: Patienten müssen sich das Hormon künstlich zuführen, meist durch das Spritzen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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