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Abnehmen mit Turbo: Die Zitronendiät verspricht eine Kleidergröße weniger

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Von: Kristina Wagenlehner

Die Zitronendiät verspricht eine Kleidergröße weniger – in sieben Tagen. Und hungern müssen Sie angeblich auch nicht. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein.

Detroit – Ursprünglich hat die Zitronendiät der Heilpraktiker Stanley Burroughs unter dem Namen Master-Cleanse-Diät erfunden. Zu Beginn allerdings nicht um abzunehmen, sondern um Magengeschwüre zu behandeln. Seine Diät sah folgenden Ernährungsplan vor: nichts außer einer selbstgemachten Zitronenlimonade für maximale zehn Tage. In anderen Worten, es war eine Crash-Diät. Heute existieren sanftere Abwandlungen der Zitronendiät, die aber immer noch beim Abnehmen helfen sollen. Angeblich soll man mit der Zitronendiät sogar bis zu einer Kleidergröße innerhalb von sieben Tagen verlieren können.

Schnell abnehmen: Zitronenlimonade als Kilokiller

Den Abnehm-Erfolg soll eine Zitronenlimonade garantieren, die Sie jeden Tag zusätzlich zu den Mahlzeiten trinken. Je nach Geschmack heiß, kalt oder lauwarm. Für ein Glas der Zitronenlimonade benötigen Sie Folgendes:

Schnell abnehmen: Warum Sie durch die Zitronenlimo abnehmen können

Jede Zutat der Zitronenlimonade hat eine eigene Funktion, die das Abnehmen unterstützen soll. Die Zitronen enthalten Pektin, einen Ballaststoff, der hilft, den Blutzuckerspiegel auszugleichen und Heißhungerattacken zu verhindern. Vitamin C gilt als starkes Antioxidans, das die Zellen vor stressbedingten Schäden schützen, die Haut zum Strahlen bringen und das Krebsrisiko senken kann. B-Vitamine können zudem die Energieproduktion unterstützen und Müdigkeit vorbeugen. Der Ahornsirup liefert die Süßungsmittel Saccharose und Fructose sowie einige wenige Mineralstoffe. Die Kohlenhydrate aus dem natürlichen Zucker halten den Kreislauf in Schwung. Der Cayennepfeffer oder -Chili regt die Schmerz- und Wärmerezeptoren in der Schleimhaut an und steigert so die Durchblutung, den Stoffwechsel und kurbelt die Fettverbrennung an.

Schnell abnehmen: Für diese Personen ist die Zitronendiät nicht geeignet

Nichts als die Limonade für sieben Tage oder mehr zu trinken, sollten Sie besser nicht machen. Die Zitronensäure kann die Magenschleimhaut angreifen und die eintönige „Ernährung“ auf lange Sicht zu Mangelerscheinungen führen. Ein so krasser Nahrungsentzug bedeutet außerdem Stress für den Körper und sollte deshalb nicht regelmäßig durchgeführt werden. Personen, die an einer Essstörung leiden und aus emotionalen Gründen zu viel essen, sollten diese Diät nicht machen. Das kann die Problematik nur verstärken. Nachhaltiger ist ein wertschätzender Umgang mit sich: mit einer gesunden Ernährung und Bewegung.

Schnell abnehmen: So geht die Zitronendiät

Beginnen Sie die Zitronendiät nach dem Aufstehen mit einem Glas Zitronenlimonade. Der Zitronensaft und das Wasser regen dabei die Verdauung an. Für die nächsten sieben Tage gilt dann vor und nach jedem Essen ein Glas dieser Zitronenlimonade zu trinken. Auch vor dem Schlafengehen sollten Sie ein Glas Zitronenlimonade zu sich nehmen. Wenn Sie die Zitronendiät durchziehen, sollten Sie darauf achten, genug zu trinken. Neben der Zitronenlimonade sind Wasser, ungesüßte Tees und selbstgemachte Gemüsesuppen erlaubt.

Hungern müssen Sie bei der Zitronendiät nicht. Wichtig ist nur, was Sie essen. Lebensmittel, die beispielsweise ungesunde Transfette enthalten,* sind tabu. Auf dem Speiseplan sollten leichte Lebensmittel stehen, die den Organismus nicht belasten. Dazu gehören:

Schnell abnehmen: Gewicht halten

Sie haben die sieben Tage erfolgreich durchgezogen? Glückwunsch! Unmittelbar nach der Diät sollten Sie darauf achten, kleine Portionen zu essen. Sonst droht ein Jojo-Effekt. Nach vier Tagen können Sie in der Regel wieder normal essen. Wer seine Ernährung langfristig umstellt und einen gesunden Lebensstil mit Sportarten wie Joggen, Krafttraining, Yoga oder Tanzen pflegt, kann dafür sorgen, dass die verlorenen Kilos nicht den Weg zurück auf die Hüften finden.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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