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„antibakteriell“ bei Kinderseifen irreführend

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Ein Kind seift seine Finger ein
Antibakterielle Kinderseife: Das klingt zwar gut, muss aber gar nicht sein. Denn auch „normale“ Seifen entfernen Keime von Kinderhänden. © Rolf Vennenbernd/dpa/dpa-tmn

Damit das Händewaschen den Kleinen mehr Spaß macht, gibt es zahlreiche Kinderseifen, oft in bunten Verpackungen. Ein Versprechen einiger Flüssigseifen kritisiert „Öko-Test“ jedoch als unseriös.

Frankfurt/Main - Bei allem, was Kinder im Laufe eines Tages so anfassen, ist regelmäßiges Händewaschen wichtig. Viele Eltern greifen dabei auf spezielle Flüssigseifen für Kinder zurück. Einige Produkte werben damit, antibakteriell zu wirken - ein Versprechen, das die Zeitschrift „Öko-Test“ als „unseriös“ kritisiert (Ausgabe 4/2022).

Die Produkttester weisen darauf hin, dass das Händewaschen an sich die Erreger entferne - und zwar auf mechanische Weise. Welchen zusätzlichen Vorteil eine Rezeptur mit Stoffen wie Salicylsäure oder Milchsäure bringen solle, sei daher fraglich. Laut „Öko-Test“ reichen „normale“ Kinderseifen vollkommen aus, um die Hände der Kleinen gut zu reinigen. dpa

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