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Ashwagandha: Drei Gründe, warum Sie das neue Superfood probieren sollten

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Von: Jasmin Farah

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Angstlösend, entzündungslindernd und entspannungsfördernd: Ashwagandha ist in aller Munde. Die natürliche Heilpflanze soll besondere Kräfte freisetzen können.

München – In der Ayurvedalehre nimmt Ashwagandha schon seit Jahrhunderten eine zentrale Stellung ein: Denn dem Nachtschattengewächs, auch als „Winterkirsche“, „Schlafbeere“ oder „Indischer Ginseng“ bekannt, wird eine heilende Wirkung nachgesagt. Der immergrüne Strauch, der in Indien, Afrika und Teilen des Nahen Ostens wächst, scheint zwar auf dem ersten Blick etwas unscheinbar. Doch die Pflanze soll viele Eigenschaften haben, die unsere Gesundheit und vor allem unsere Psyche positiv beeinflussen können.

Ashwagandha: Drei Gründe, warum Sie das neue Superfood probieren sollten

In seinen Herkunftsländern gilt die Pflanze schon länger als „natürliches Adaptogen“. Bei Adaptogenen handelt es sich um Pflanzenstoffe, die den Körper dabei unterstützen, sich körperlichen und seelischen Belastungen und Stresssituationen anzupassen (im Englischen „adapt“ für „sich anpassen“). Kein Wunder, dass das Kraut, das in der traditionellen indischen Medizin oft zur Anwendung kommt, auch hierzulande immer bekannter wird.

Ashwagandha als Wurzel, Blätter und Pulver. (Symbolbild)
Die Wurzeln und Blätter der Ashwagandha sind in Pulverform im Handel erhältlich. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago

Die drei wichtigsten Gründe, wofür die Heilpflanze, die in Pulver-, Tropfen- oder Kapselform in Apotheken, Drogerien oder Online-Handel erhältlich ist, gut sein soll:

1. Ängste und Stress abbauen

Wer im Dauerstress ist, tut seinem Körper nichts Gutes. Schließlich ist dieser in ständiger Alarmbereitschaft und schüttet kontinuierlich Stresshormone wie Cortisol aus. Bei chronischem Stress kann das zu schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen wie Schlafstörungen oder sogar Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen. Ashwagandha soll den Cortisolspiegel regulieren und die Nebennieren damit entlasten. Das wiederum beruhigt die Nerven und sorgt für spürbare Entspannung.

Darüber hinaus soll die Heilpflanze früheren Studien zufolge auch gegen Angstzustände und Depressionen helfen können. In hohen Dosen verabreicht, konnten Forscher nachweisen, dass Ashwagandha die Stimmung, die Konzentration, die Leistungsfähigkeit und das allgemeine Wohlbefinden verbesserte.

2. Schlafstörungen mit der Schlafbeere reduzieren

Wer bereits unter Schlafstörungen leidet, kann diese mithilfe der indischen Heilpflanze behandeln. Während Melatonin vom Körper selbst hergestellt werden kann, ist Ashwagandha ein Nahrungsergänzungsmittel. Es kann dabei helfen, schneller ein- und besser durchzuschlafen. Nicht umsonst wird das Kraut auch „Schlafbeere“ genannt. Studien haben gezeigt, dass sich nach einer mehrwöchigen Einnahme hoher Dosen von Ashwagandha der Schlaf der Probanden erheblich verbessert habe.

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Oftmals werden für Pulver und Pillen nur die Wurzeln und Blätter des immergrünen Strauches verwendet. Dabei habe sich Forschern der Universität Tsukuba in Japan zufolge herausgestellt, dass deren Blätter Triethylenglykol (TEG) enthalten. Dieser Inhaltsstoff soll für die schlaffördernde Wirkung von Ashwagandha verantwortlich sein.

3. Entzündungen lindern

Neben seiner beruhigenden Wirkung wird Ashwagandha auch in der Ayurvedalehre für seine entzündungshemmenden Eigenschaften geschätzt. Schließlich soll das Kraut die Produktion der natürlichen Abwehrzellen im Körper ankurbeln. Die Folge: Das Immunsystem wird gestärkt.

Zudem hilft die Wurzel auch gegen Gelenkentzündungen wie Arthritis, verringert Schmerzen und schützt den Knorpel. Darüber hinaus ist die Heilpflanze reich an Eisen und trägt so dazu bei, dass mehr rote Blutkörperchen gebildet werden. Deren Aufgabe besteht schließlich darin, lebensnotwendigen Sauerstoff in die Organe und das Gewebe zu transportieren. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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