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Augenzucken: Woher kommt es und wie wird man es schnell wieder los?

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Von: Christine Pander

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Manchmal hilft nur Augen zu und durch: Wenn plötzlich das Augenlid anfängt zu zucken, ist das vielen Menschen unangenehm. Das steckt dahinter.

Düsseldorf – Mediziner sprechen beim Augenzucken von „Faszikulation“, also unwillkürlicher Muskelzuckung. Oft gehen mit dem Flattern noch andere Symptome wie trockene, müde Augen einher. Auch Lichtempfindlichkeit tritt oft in Zusammenhang mit Augenzucken auf. Hinter einem zuckenden Auge kann sich tatsächlich ein Mineralstoffmangel, meistens an Magnesium oder B-Vitaminen, verbergen. In selteneren Fällen leiden Betroffene auch unter einem nervösen Tic.

Augenzucken: Woher kommt es und wie wird man es schnell wieder los?

Beim Augenzucken passiert nach Angaben des Berufsverbandes der Augenärzte (BVA) folgendes: Am Auge entsteht so etwas ähnliches wie ein Minikrampf, der vom Muskel, der für das Schließen des Auges zuständig ist, ausgelöst wird. Meistens löst sich das Problem nach wenigen Augenblicken wieder von selbst.

Eine Frau mit dunklen langen Haaren und rot geschminkten Lippen hält sich ein Auge zu und lacht (Symbolfoto).
Augenzucken kann lästig sein: Was steckt dahinter? (Symbolfoto). © imago/stock&people

Diese sieben Ursachen können schuld am Augenzucken sein:

Lästiges Augenzucken: Was hilft

Normalerweise schließt sich das Auge im Schnitt alle fünf Sekunden. Dieser Mechanismus ist wichtig, da er das Auge mit Tränenflüssigkeit versorgt und sicherstellt, dass es nicht austrocknet.* Und auch wenn es noch so nervt: Mit purer Willenskraft abstellen lässt sich ein zuckende Auge jedenfalls nicht. Die gute Nachricht ist, dass es in den allermeisten Fällen harmlos und einfach nur lästig ist.

Sollte es jedoch häufiger auftreten, muss ein Arzt um Rat gefragt werden. In seltenen Fällen kann Augenzucken auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen. Achtung: Tritt das Augenzucken zusammen mit Sprach- und Sehstörungen sowie Lähmungserscheinungen auf, sollten Sie den Notarzt benachrichtigen, denn dies können Hinweise auf einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt sein!

Diese 4 SOS-Sofortmaßnahmen können gegen das temporäre, harmlose Zucken helfen:

*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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