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Stiftung Warentest zu FFP2-Masken und Lippenstift: So passiert kein Schmink-Unfall mehr

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Von: Christine Pander

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Eine Frau mit Stirnband rauft sich die Haare, ihr Lippenstift ist ziemlich verschmiert. (Symbolbild)
Vielleicht ist am verschmierten Lippenstift eine Atemschutzmaske schuld. (Symbolbild) © Imago

So manche Frau hat in der Pandemie die Erfahrung gemacht, dass der natürliche Feind des Lippenstifts FFP2-Maske heißt. Laut Warentest gibt es aber Rettung.

Berlin – Ob sich Lippenstift und Maske vertragen: Das wollten die Experten der Stiftung Warentest genau wissen. Dafür schminkten sich pro Lippenstiftsorte 20 Testerinnen mit Rosenholztönen und machten anschließend den Maskentest.

Stiftung Warentest zu FFP2-Masken und Lippenstift: So passiert kein Schmink-Unfall mehr

Färbt da was ab? Das war die beherrschende Frage im Test. Je nach Alltags­situation trugen die Frauen nach Angaben der Stiftung Warentest pro Tag zwischen einer halben Stunde und bis zu zehn Stunden lang eine FFP2-Maske. Erfreuliches Ergebnis: Abfärbungen monierte kaum jemand.

Nur vereinzelt haben die Probandinnen im Protokoll festgehalten: „Färbt auf Maske“ oder „Leichter Farb­abdruck auf der Maske nach kurzem Tragen“. Ohne Maske hielt dieselbe Lippenstiftfarbe im Vergleich ungefähr eine halbe Stunde länger auf den Lippen. Wie Sie selbstgemachten Lippenbalsam gegen spröde Lippen herstellen, lesen Sie übrigens hier.

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Dass die Lippen­stifte kaum abfärbten, lag Stiftung Warentest zufolge an den Masken, welche die Frauen im Test benutzen sollten. „Sie trugen die FFP2-Maske Aura von 3M – eine sogenannte Ziehharmonika-Maske, die sich von Kinn bis Nase luftig auffächern lässt“, schreibt Warentest. Unter ihr hätten geschminkte Lippen genug Platz und kämen mit dem Vlies nicht in Berührung. Die Aura von 3M ist übrigens auch die Testsiegerin des ersten FFP2-Masken-Tests aus Februar 2021.

Diese Tipps helfen ebenfalls gegen Lippenstift-Spuren in der Maske:

Tipp der Warentester: Im Handel finden sich auch Produkte, die mit Versprechen wie „masken­fest“ oder „masken­geprüft – mask proof“ – verkauft werden. „Es ist aber nicht einheitlich geregelt, welche Voraus­setzungen solche Lippen­stifte erfüllen müssen, die so beworben werden. Jeder Anbieter kann das selbst fest­legen“, schreiben die Experten. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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