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Corona: Pandemie könnte laut Experten bald vorbei sein – wäre da nicht die „größte Hürde der Welt“

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Von: Jennifer Köllen

Die Menschen sind müde. Wann ist die Corona-Pandemie endlich vorbei? Deutsche Experten sagen: bald. Doch die WHO warnt – es könnte auch anders kommen.

München – Vielen Bürgern reicht es. Mal abgesehen von der Angst vor Corona, Langzeitschäden oder sogar dem Tod – Covid-19 hat uns zusätzlich Stress beschert: Verdienstausfälle, Kita-Notstand, Homeoffice-Stress mit den Kindern. Und dazu kein Ausgleich, weil Restaurants und Kinos geschlossen hatten und man aufgrund des Risikos zudem nicht in den Urlaub fahren konnte.

Zwar geht es jetzt bergauf – die Impfquote ist doch höher als erwartet und in Deutschland öffnen sogar Clubs – doch den Stress der letzten eineinhalb Jahre merkt man den Menschen überall an. Egal, ob in der U-Bahn, beim Autofahren, auf dem Radweg oder im Café – oft wird gehupt, gemotzt, genörgelt. Die Menschen sind gereizt. Wer soll es ihnen verübeln, nach all dem Stress? Jeder stellt sich die Frage, die schon seit Beginn der Pandemie im Raum steht: Wann ist Corona endlich vorbei? (Wie Sie dennoch positiv und optimistisch durch den Corona-Winter kommen, lesen Sie hier.)

Corona: Experten machen Hoffnung – dann ist die Pandemie endlich vorbei

Doch es gibt gute Nachrichten: Viele voneinander unabhängige Experten nennen derzeit einen konkreten Zeitpunkt für das Ende der Pandemie in Deutschland – falls sich nicht doch noch eine gefährliche Variante von Covid-19 entwickelt.

München bei sommerlichen Temperaturen im Frühling im Englischen Garten. (Symbolbild)
Experten machen Hoffnung: Im Frühling ist Corona endlich vorbei. (Symbolbild) © Michael Westermann/Imago

In Frühling wird Corona in Deutschland vorbei sein, lautet die Prognose. Das sagen sie genau:

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Corona: Experten machen Hoffnung auf Pandemieende – wäre da nicht „größte Hürde der Welt“

„Weltweit wird es hingegen noch einige Zeit dauern. In vielen Ländern sind die Impfquoten einfach noch viel zu gering“, sagt die Virologin Jana Schroeder. Diese Einschätzung teilt auch der Epidemiologe Hajo Zeeb. Man habe international teilweise noch sehr niedrige Impfquoten, warnt er. Das stimmt, wie das Impf-Dashboard der Johns Hopkins University zeigt: In fast allen afrikanischen Staaten liegt derzeit der Anteil der vollständig Geimpften bei höchstens um die zehn Prozent (Stand vom 12. Oktober 2021: Botswana 10,6 Prozent; Namibia 7,9 Prozent; Kenia sogar nur 1,99 Prozent).

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt deshalb davor, dass sich besonders in diesen Bevölkerungen neue Varianten von Sars-CoV-2 entwickeln könnten. Und diese sollen dann wiederum auch für Geimpfte und Genese weltweit gefährlich werden. „Die Ungleichheit beim Impfen* ist die größte Hürde der Welt, die einer Beendigung der Pandemie und einer Erholung von Covid-19 entgegensteht“, sagt der WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. *fr.de ist ein Angebot von Ippen Media.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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