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Corona-Regeln besser verstehen: Von 3G bis 2G – das bedeuten die Kürzel

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Von: Christine Pander

Fotomontage mit Wegweiser mit der Aufschrift 2G-Regel und 3G-Regel (Symbolbild)
Was bedeutet die 3G-Regel und ab wann gilt sie? (Symbolbild) © Christian Ohde/ Imago

3G, 2G oder 1G: Wer in Zeiten von Corona den Überblick verloren hat, der erfährt hier, was es mit den jüngsten Abkürzungen tatsächlich auf sich hat.

Berlin – Die 3G-Regel ist gar nicht so kryptisch, wie auf den ersten Blick vielleicht befürchtet: Darunter sind die Kategorien Corona-Genesen, vollständige Corona-Impfung und ein negativer Corona-Test zusammengefasst.

Corona-Regeln verstehen: Kürzel 3G oder 2G – das bedeutet es

Überall dort, wo die 3G-Regel gilt, dürfen also nur noch geimpfte, genesene und (negativ) getestete Personen zusammenkommen. Das hat die Bundesregierung so entschieden. Dies kann zum Beispiel in Restaurants, Clubs, Pflegeheimen, Fitness-Studios, Hotels, Friseurläden oder auch Museen der Fall sein.

Spätestens ab dem 23. August wird die 3G-Regel bundesweit umgesetzt. Dies geht aus einem Bund-Länder-Beschluss vom 10. August hervor. Ab dem 11. Oktober sollen zusätzlich die kostenlosen Schnelltests wegfallen und müssen von da an aus eigener Tasche bezahlt werden. Laut dem Beschluss der Bundesregierung kann die 3G-Regel bei einer stabilen Inzidenz von unter 35 zwar ausgesetzt werden, doch was letztlich tatsächlich umgesetzt wird, bleibt den Ländern überlassen. 

Corona und die Regeln: Hygienemaßnahmen nach wie vor hohe Priorität

Neben der 3G-Regel hört man immer wieder auch von der 2G-Regel. Hierbei fällt das G für „getestet“ weg. Das heißt, nur Geimpfte und Genesene haben Zutritt. Dies ist keine Vorgabe der Bundesregierung, sondern kann auf der Grundlage des Hausrechts selbst von Clubbetreibern oder Barbesitzern entschieden werden. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte bereits anklingen lassen, dass die 2G-Regel in Bayern verbindlich kommen könnte.* Das würde bedeuten, dass nur noch Geimpfte oder Genesene Zutritt zu bestimmten Bereichen haben.

Das Bundesgesundheitsministerium appelliert nach wie vor an alle, sich an die Infektionsschutzmaßnahmen zu halten.

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Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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